Pottspot: Winterleuchten 2017/2018

Jeden Winter von Anfang Dezember bis Mitte Januar findet im Dortmunder Westfalenpark das Winterleuchten statt und so ungefähr jedes Mal denke ich, dass man es ja nun wirklich innerhalb dieser Zeit schaffen sollte, dort mal vorbei zu schauen. Denn selbst wenn einige Installationen dort immer wieder zu sehen sind, so gibt es doch auch immer neue Dinge zu sehen. Und in dieser dunklen Winterzeit sind ja sogar schon die einfach bunt beleuchteten Bäume eine kleine Wohltat. Licht! Farben!

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Tja nun. Ich schaffe es trotzdem nicht immer. Und auch dieses Mal war es ne knappe Kiste. Auf den allerletzten Drücker habe ich es dann doch noch geschafft, am letzten Tag – und eigentlich lockte mich auch am meisten das Abschlussfeuerwerk. Denn das Winterleuchten ist schön, überhaupt keine Frage, aber für mich persönlich verliert es langsam ein wenig seinen Reiz. Da gibt es dann doch zu viele „ach ja, wie beim letzten Mal als ich hier war“ und irgendwie auch das Gefühl, dass es insgesamt immer weniger wird. Fühlt sich vielleicht aber auch nur so an. Und: irgendwie läuft man auch immer an einzwei Dingen vorbei, die man nicht so richtig wahrnimmt.

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Und außerdem: Menschen, überall Menschen. Ja gut, letzter Abend vom Winterleuchten mit Feuerwerk. War jetzt nicht so überraschend, dass es voll wird im Park. Zum Glück ist der Westfalenpark ja auch ziemlich groß, da verläuft sich das schon auch ein bisschen. An einigen Stellen war es dann sogar überraschend leer. Standen bestimmt gerade alle am Essensstand an.

Eins der Highlights bei diesem Winterleuchten waren wohl die farbigen Würfel (siehe oben), die zu Walzerklängen aufleuchteten und dabei noch ihre Farbe wechselten. Drumherum genug Platz, da kann man sogar mal auf der Wiese das Tanzbein schwingen. Wird einem direkt auch wieder wärmer.

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Auch spannend und mal ein bisschen anders: die Märchenhäuser, die quer verteilt auf einer Fläche standen. An jedem Haus konnte man einen Teil der Geschichte der drei kleinen Schweinchen hören. Man musste nur die richtige Reihenfolge herausfinden. Zugegeben, ich habe das nicht gemacht und mir nur die Häuser angehört, die direkt am Weg waren.

Neben den ganzen Installationen sind dann ja auch einfach „nur“ etliche Bäume bunt beleuchtet und das gefällt mir oft mit am besten. Die kahlen Bäume von unten bestrahlt, das sieht manches mal fast ein bisschen verzaubert und mystisch aus.

Alles abgeklappert – zumindest vermeintlich – dann auf zur Wiese und auf das Feuerwerk starten. Das ging auch fast pünktlich los und dauerte insgesamt 20 – 25 Minuten. Finde ich schon ziemlich ordentlich. Überhaupt, es war wieder mal sehr beeindruckend und wunderschön. Ich weiß, es ist eine Geldverschwendung und nicht gut für die Umwelt, aber ich liebe Feuerwerk. Vor allem, wenn es so professionell gemacht ist.

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Irgendwann während des Feuerwerks habe ich gedacht, dass man von Phoenix West mit Sicherheit auch einen tollen Blick auf das Feuerwerk hat. Das merk ich mir mal für den nächsten Januar. Im Sommer beim Lichterfest gibt es ja auch immer ein Feuerwerk, natürlich deutlich später – wird ja auch später dunkel – dafür aber natürlich mit etwas angenehmeren Temperaturen. Da kann man sich dann mit ein bisschen Glück auch einfach eine Picknickdecke mitnehmen. Das Feuerwerk habe ich allerdings noch nie gesehen, weil das immer mit dem Haldern Pop-Wochenende zusammenfällt. Bleib ich also dem Winterleuchten-Feuerwerk treu. Wo auch immer.

Abschluss des Winterleuchtens. Jetzt kann dann bitte der Frühling kommen.

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Pottspot: Winterleuchten 15/16

Winterleuchten findet ja jedes Jahr von Anfang Dezember bis Mitte Januar statt. Also hat man gute sechs Wochen Zeit, da mal vorbeizuschauen. Und dann ist es immer so: erst hat man keine Zeit, dann regnet es, dann ist Weihnachten und man ist ständig unterwegs, dann ist wieder schlechtes Wetter und plötzlich ist es vorbei und man ärgert sich. Immerhin muss man sich nur ein bisschen ärgern, schließlich gibt es ja dann im Dezember wieder die nächste Chance.

Dieses Mal habe ich es tatsächlich wieder geschafft, aber es war schon sehr knapp – am letzten Tag. Wenn man allerdings am letzten Abend zum Winterleuchten geht, dann wird man noch mal ein bisschen belohnt, und zwar mit dem Abschlussfeuerwerk. Feuerwerk ist ja so ne Sache…da wird total viel Geld einfach in die Luft geschossen, nach ein paar Minuten (in diesem Fall stolze zwanzig) ist es vorbei und die Umwelt könnte sich auch besseres vorstellen. Aber: Ich. Liebe. Feuerwerk!

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Und so ein professionelles erst recht. Es ist einfach so wunderschön anzuschauen. Ein bisschen wie bei dem übrigen Winterleuchten oder Kunst generell: es muss nicht immer vernünftig und sinnvoll sein. Manchmal reicht es mir schon, wenn es mich einfach erfreut, ein bisschen Abwechslung, Farbe und Licht in den Alltag bringt. Gerade im Winter kann das ja ganz nützlich sein, so für einen selbst.Wenn es draußen so dunkel ist, dann kann etwas zusätzliches Licht nicht schaden.

Ein bisschen Licht in der Dunkelheit, ein bisschen Spaß im grauen Alltag, ein bisschen Farbe zusätzlich. Das kann nicht schaden, der Winter ist noch lang genug.

(Siehe auch: Winterleuchten 14/15 und Winterleuchten 13/14)