Beiträge mit dem Schlagwort: Niederlande

on tour: Katwijk

1 Tag, 1 Auto, 3 Frauen, 1 Ziel: das Meer. Vom Ruhrgebiet aus ist man schneller an der holländischen als an der deutschen Küste, also rauf auf die A2, dann die A3 und dann in Holland auf die A12 und einfach fast immer geradeaus, bis ans Meer. Morgens hin, abends zurück. Dazwischen: Zeit. Für Sand zwischen den Zehen und Zähnen. Für Picknick am Meer mit Möwenangriff. Für einmal Füße ins Wasser halten. Für Eiskaffee und Pommes Spezial. Für Sonnenbrand auf der Nase und Sonnenuntergang im Rückspiegel. Für holländische Supermärkte plündern und durch Dünen schlendern. Für gute Gespräche und viel Gelächter.

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Vermutlich wäre es egal gewesen, wenn wir woanders hingefahren wären. Irgendwo an den Kanal, oder ins Münsterland oder natürlich auch an die deutsche Küste. Aber mal wieder einen Tag raus sein war super, und diesen Tag in Holland und am Meer zu verbringen war doppelt super. Holland ist gut, weil man dort im Supermarkt einfach mal wieder tolle Dinge kaufen kann und weil ich so gerne holländisch höre und lese (und leider nur Brocken spreche) und natürlich auch wegen der Pommes Spezial. Das Meer ist super, weil es einfach das Meer ist. Am Meer sitzen ist immer gut. Es ist ja verrückt und ich weiß auch nicht, wie es das macht, aber am Meer sitzen beruhigt, es macht einen friedlich und ausgeglichen.

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Vielleicht machen wir das nächstes Jahr wieder. Oder mal woanders hin. Einen Tag mal was anderes sehen und erleben gefällt mir immer gut. Selbst wenn es ein bisschen anstrengend ist – frühes Aufstehen und so – so bringt es einem doch auch immer wieder ein bisschen frische Energie. Mehr Meer, mehr Ausflüge, mehr Meer-Ausflüge.

cof

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on Tour: Utrecht

Gelegentlicher Tapetenwechsel tut gut, und wenn es auch nur für anderthalb Tage ist. Dieses Mal ging es zusammen mit Freunden nach Utrecht, nur für eine Nacht (und halt ein bisschen Tag davor und danach), aber Utrecht ist ja auch nicht so wirklich weit weg. Das ist ja das schöne an NRW: man ist sehr schnell in den Niederlanden und da kann man wirklich mal kurze Ausflüge hin machen. Oder auch längere. Für Utrecht braucht man aber tatsächlich nicht so richtig viel Zeit, so riesig ist die Stadt – zumindest der Stadtkern – nicht. Und mehr als den Stadtkern muss man sich glaube ich auch nicht unbedingt angucken. Wir haben uns einmal versehentlich an den Bahnhof verirrt, der überzeugt dann höchstens durch sagenhafte Abscheulichkeit. Die ganze Gegend um den Bahnhof ist eher eine architektonische Katastrophe, aber viele Bahnhofsgegenden sind ja nicht so attraktiv. Augen zu und durch: glücklicherweise ist man von dort aus auch schnell in der Innenstadt. Und die ist dann wirklich ziemlich zauberhaft. Kanäle, ein schöner Dom und viele tolle, schmale Häuser. Fast wie ein kleines Amsterdam. In den Häusern viel Gastronomie und Einzelhandel und so kann man einfach ohne großen Plan durch die Straßen schlendern, durch die Geschäfte laufen, Pommes (und auch vieles anderes) essen und die schönen Häuser bestaunen.

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Nach dem ersten etwas regnerischen Nachmittag, der sich aber hervorragend eignete, um die Supermarktregale leer zu räumen, Vla zu essen und ein bisschen die Seele baumeln zu lassen. Das ist ja auch ziemlich gut. Außerdem konnten wir uns auf den nächsten Tag freuen, denn da war dann wieder eine Menge Sonnenschein vorhergesagt. So kam es dann zum Glück auch.

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Die Übernachtung in Utrecht war übrigens auch mein erstes airbnb-Erlebnis, das hat alles ganz gut geklappt und so wohnten wir in einer Wohnung, was mir persönlich ja auch immer ganz gut gefällt. Für Städtereisen sind Hotels natürlich praktisch, man verliert halt weniger freie Zeit. Aber ich mag halt auch wirklich sehr gerne im Schlafanzug frühstücken oder um 22 Uhr noch mal ein Spiegelei braten oder so. Von daher bin ich ja Fan von Ferienwohnungen. Ich kann mir gut vorstellen, in Zukunft auch häufiger mal bei airbnb reinzuschauen und nach einer Unterkunft zu suchen.

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Noch mal eine kurze Utrecht-Zusammenfassung: hässlicher Bahnhofsbereich, malerische Innenstadt, Shoppingmöglichkeiten bei bekannteren Ketten, aber auch kleinem Einzelhandel, ein großes Gastronomie-Angebot, extrem freundliche und hilfsbereite Busfahrer, gemütliche Ecken, ein bisschen Wasser, schiefwinkligschöne Häuser, kleine Straßen durch die man flanieren kann. Tausend Fahrräder. Und natürlich Pommes. Pommes! Frites speciaal for president!

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Mehr Gründe brauch ich nicht.

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On Tour: Leiden, Katwijk, Noordwijk

Am Pfingstwochenende war gefühlt halb NRW in den Niederlanden. Zumindest, wenn ich meinem Instagram-Account glauben kann. Ich auch, denn so ein paar Stunden am Meer sind einfach super. Sonne tanken, frische Luft atmen, ein bisschen die Beine vertreten und dazu noch Kibbeling und Pommes Spezial an jeder Ecke. Ich bin einfach gern in Holland. Praktischerweise ist man vom Ruhrgebiet aus ja auch schnell dort – von Dortmund aus braucht man etwa 2 1/2 Stunden bis zur Küste, man ist also ungefähr genauso schnell dort wie an der deutschen Nordseeküste, muss sich aber nicht um das Watt und die starken Gezeiten kümmern. Außerdem gibt es kaum entspannteres als mit dem Auto durch Holland zu fahren – Tempolimit sei Dank.

Als mir der Gedanke kam, am Pfingstwochenende ein bisschen Zeit am Meer zu verbringen, da ahnte ich bereits, dass es eine nicht besonders günstige Idee sein würde. Pfingsten zu verreisen ist teuer, aber dann fand ich noch ein bezahlbares Hotelzimmer in Leiden, ein paar Kilometer von der Küste entfernt. Mittags ankommen, einchecken und dann ab nach Katwijk, zum Strand. Das komplette Kurztrip-Programm sah so aus: Katwijk besuchen, kurze Sportschaupause im Hotel, Abendessen in Leiden und dann am nächsten Tag noch nach Noordwijk und mit einem Abstecher zum Discgolfparcours in Zoedermeer dann wieder nach Hause zurück.

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Das schönste am Strand von Noordwijk sind die Schaukeln. Schaukeln mit Meerblick, kann es was schöneres geben?!

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Bäm! Hach.

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Ein paar Stunden raus. Meer, Möwen, Pommes. Und schaukeln. Da geht es einem gleich viel besser. Leiden kann ich nur empfehlen, die Strände von Katwijk und Noordwijk sowieso. Was bleibt, ist das Gefühl, dass man sowas viel häufiger machen sollte. Also dann, bis bald, Holland!

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