Beiträge mit dem Schlagwort: Kroatien

SonneBergeMeer2014: underwater love

Heute mal gar nicht so viel, also verhältnismäßig wenig Bilder und eigentlich auch nur eine Kernaussage:

GEHT SCHNORCHELN!

Natürlich klappt das nicht bei einem Städtetrip in Paris oder so, aber solltet ihr einen Urlaub an einem passenden Ort machen – zum Beispiel in Kroatien – dann hört auf mich und packt euch eine kleine Schnorchelausrüstung ein. Oder kauft sie vor Ort. Tut es.

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(Und macht auf jeden Fall ein Unterwasserselfie, man kann kaum schöner aussehen)

Tauchen finde ich auch super, schnorcheln hat aber auf jeden Fall enorme Vorteile: jeder, der schwimmen kann, kann auch schnorcheln und die Ausrüstung ist sehr viel günstiger und überschaubarer. Ich zum Beispiel habe die günstigste Kombi (Brille, Schnorchel, Flossen) im Sportladen meines Vertrauens gekauft und kam damit sehr gut zurecht. Also mit den Flossen weniger, was aber am Steinstrand liegt. Profitipp: beim ins-Wasser-watscheln darauf achten, dass man nicht eine Ladung Steine ins Gesicht der Strandnachbarn schaufelt. Das klappt am besten, wenn man rückwärts läuft, im ganzen erinnert mein Moonwalk in Flossen allerdings an Slapstick-Aufnahmen, die man besser in schwarzweiß sehen sollte. Alternativ lässt man die Flossen weg und zieht einfach nur die Schwimmschuhe an, die braucht man eh:

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Man ist dann natürlich nicht ganz so schnell und delfinesk im Wasser. Dafür ist man aber auch nicht der Auslöser für Strandkonflikte oder gebrochenen Knochen.

Wie auch immer man ins Wasser kommt – da dann einfach den Kopf unter Wasser halten und genießen.

Das Licht. Die Stille. Der Blick auf den Meeresboden.
Einfach nur durch das Wasser schweben, sich auf die Atmung konzentrieren (nicht zu unterschätzen) und einfach nur den Kopf frei bekommen. In Kroatien kann man Seeigel und Seegurken und viele kleine Fische sehen. Wenn man ganz still auf dem Wasser liegt, kommen die Fische ganz nah und stören sich nicht an einem.

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Wunderbar.

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SonneBergeMeer2014 – Plitvicer Seen

Die Plitvicer Seen sind ein (der größte) Nationalpark im Landesinneren von Kroatien, etwa anderthalb Stunden Autofahrt von unserer Ferienwohnung entfernt. Doch kein Weg zu weit, kein Berg zu hoch (im wahrsten Sinne, führt der Weg durchs nördliche Velebitgebirge und uns in die Wolken): wir mussten dort hin. Meine Oma hatte mir das ans Herz gelegt – und die Urlaubstipps meiner Oma sind in der Regel goldrichtig. Aber auch andere hatten davon geschwärmt, nicht zuletzt der Vermieter unserer Ferienwohnung. Also Proviant eingepackt, Wanderschuhe geschnürt und los.

Die Plitvicer Seen bieten unterschiedliche Wanderwege – grundsätzlich sind die auch für jeden Spaziergänger machbar. Natürlich geht es gelegentlich bergauf, manche Stege sind auch etwas schmal und ich würde zum Beispiel nicht mit einem Kinderwagen da durch gehen, aber die meisten Strecken sind wirklich leicht zu bewältigen. Es muss ja auch nicht jeder jede Treppe zu Aussichtspunkten hochklettern. (Ich schon.)

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Wir wählten eine Route, die so 4 – 6 Stunden dauern sollte, das kam auch ungefähr hin. Mit Pausen und dem ein oderen anderen Schlenker nach Rechts und Links waren wir gute fünf Stunden unterwegs. Eigentlich sieht man die ganze Zeit nur Wasser und Wald. Mag öde klingen.

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Ist aber nur unbeschreiblich schön. Überall Wasser! Seen, Wasserfälle, kleine Bäche. Und immer anders. Mal ganz ruhig und türkis, mal als reißender Strom. Der Wahnsinn.

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Und niemals langweilig.

Manche Leute werden die Aufnahmen des Nationalparks kennen oder zumindest das Gefühl haben, dass ihnen die Landschaft bekannt vorkommt. Dann haben sie vermutlich früher gerne Winnetou geschaut. Die meisten Filme sind nämlich dort gedreht worden, zum Beispiel auch „Schatz im Silbersee“.

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An den Seen und auch an manchen kleineren Wasserfällen läuft man über Holzstege. So hat man das Wasser wirklich direkt unter einem und ist einfach mitten drin. So kann man noch besser die ganzen Fische anschauen.

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Und meistens sind die Wege auch trocken gewesen.

Im Reiseführer und auch auf der Internetseite der Seen wurde berichtet, dass der Nationalpark eine große Vielzahl an Flora und Fauna beheimatet. Als ich von Braunbären und Wölfen las, wurde mir schon etwas mulmig. Auch der Hinweis, dass man sich auf den Wegen immer laut unterhalten solle, damit die Tiere gar nicht erst auf die Idee kämen, näher heran zu kommen.
In Wahrheit war der Park dann aber so voller Menschen, dass wir überhaupt keine Tiere – außer die Fische, ein paar Vögel und eine Maus – gesehen haben. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass man außerhalb der Saison und wenn man vielleicht eine noch etwas längere Route läuft, das ein oder andere Tier sehen kann.

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Einen Teil der Route legt man übrigens mit einem Boot und einen anderen mit einer Art Bahn zurück. So schafft man wirklich eine große Runde und sieht eine Menge. Die Route war wirklich sehr abwechslungsreich, man wusste nie, was hinter der nächsten Abbiegung auf einen wartet – außer natürlich, dass man dort Wasser finden wird.

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Am Abend dann müde Füße, aber ein glückseliges Lächeln auf dem Gesicht. Und ich stelle mal wieder fest: Gebäude und Brücken und Städte können verdammt beeindruckend sein, aber die Natur ist einfach der Gewinner, wenn es darum geht, einen richtig umzuhauen und einen unvergessliche Eindrücke zu bieten.

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SonneBergeMeer2014: Essen ist fertig!

Essen gehört ja zu meinen liebsten Lieblingsbeschäftigungen, zumindest direkt nach schlafen. Über die kroatische Küche wusste ich nichts, außer, dass es Ćevapčići gibt. Und als ich ein bisschen länger darüber nachgedacht habe und den Reiseführer gelesen hatte, war mir auch klar, dass es in Kroatien viel Fisch gibt. Liegt ja schließlich an der Küste.

Da wir unseren Urlaub in einer Ferienwohnung verbrachten, mussten wir uns auch selbst versorgen. Dabei folgten wir zwar auch gerne den Restaurant-Empfehlungen unserer Vermieters, aber gelegentlich saßen wir abends auch einfach gerne auf unserer kleinen Terrasse und aßen, was die kroatischen Supermärkte und Obst/Gemüse-Stände uns boten.

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Brot, Oliven, Salami und Käse, Tomaten, Paprika, Ajwar. Mehr braucht man gar nicht zum Glücklichsein. Ein gutes Radler vielleicht noch. Und das sei euch gesagt: Radler können sie. Ich hätte das fast palettenweise mit nach Deutschland genommen, so lecker finde ich das.

Lecker finde ich auch immer Süßkrams. Die Schokolade vor Ort konnte mich allerdings nicht so sehr überzeugen, das war geschmacklich eher fad. Aber diesen Schokoriegel mochte ich trotzdem gern:

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Zum einen gefiel es mir, Schokolade mit dem Namen „Coksa“ zu kaufen, zum anderen knisterte die schön im Mund. Damit kann man bei mir immer punkten.
Einer der schönsten Abende war dann, als unser Vermieter noch auf unsere Terrasse kam und uns einen Teller auf den Tisch stellte.

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Palačinke – Palatschinken. Süß gefüllte und aufgerollte Pfannkuchen, die zur Sicherheit noch mal mit Zucker überstreut worden sind.

Unser Vermieter kam dann übrigens wenige Abende später mit einem weiteren Teller in der Hand vorbei. Dieses Mal herzhaft.

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Gegrillte Sardinen und hausgemachter Kartoffelsalat. Manchmal können einfache Dinge die besten sein. Unser Vermieter meinte, die Sardinen würden am nächsten Tag auch noch kalt gut schmecken, aber das konnten wir nicht mehr testen. Satt und glücklich. Und mal ehrlich: ich glaube, wir hatten mit die nettesten Ferienwohnungsvermieter der Welt. Nicht nur die zwei Teller mit diesem leckeren Essen – zur Ankunft hatten wir schon Sljivovica bekommen und zum Abschied schenkten sie uns einen Strauß getrockneter Blumen von der Halbinsel am Strand. Aber das beste war wirklich das Essen.

Sardinen haben wir übrigens auch in anderer Form gegessen:

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und dann gab es einen Abend noch ein paar außerirdisch anmutende Scampi

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Mit Scheren, das hatte ich so auch noch nicht gesehen. Dafür habe ich sie vermutlich auch noch nie zuvor so frisch aus dem Meer gegessen.

Traditionelles Gemüse in Kroatien ist übrigens Mangold, das hätte ich vorher auch nicht gedacht. Ich steh aber total auf Mangold und war daher sehr schwer begeistert. Und überhaupt, das ganze Gemüse und Obst, was wir in der Regel an einem der zahlreichen Marktstände kauften, war so unglaublich lecker und aromatisch, dass man es kaum in Worte fassen kann.

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Pfirsiche, größer als die Äpfel in deutschen Supermärkten. Die Umstellung nach dem Urlaub war jedenfalls nicht besonders einfach. Und überhaupt träume ich gelegentlich noch vom kroatischen Burek mit Käse und dem Rotweinlikör, den ich nach dem Essen im Restaurant bekam und dessen Name ich bis heute nicht herausgefunden habe. Aber er war so lecker, dass ich fast das Glas ausgeschleckt hätte

Kroatien bietet also nicht nur landschaftlich eine Menge. Auch kulinarisch war der Urlaub der volle Genuss.
Und um euch schon mal den Mund wässrig zu machen: beim nächsten Mal zeig ich euch einen der schönsten Flecken der Erde (den ich jemals gesehen habe).

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SonneBergeMeer2014: Krk

Wenn ich die kroatischen Sprach-Regeln im Reiseführer richtig interpretiert habe, wird die Insel Krk eher wie „Kerk“ ausgesprochen, aber Krk ist natürlich ungleich lustiger und klingt eher als hätte man Bronchitis anstatt Urlaub. Da wir von Klenovica aus den ganzen Tag lang auf diese Insel schauten und man diese außerdem noch ganz einfach über eine Brücke vom Festland aus erreichen kann, stand Krk als Ausflugsziel schnell fest.

Krk ist die größte kroatische Insel und sie bietet eine Menge Ziele. So gesehen könnte man allein auf dieser Insel einen ganzen Urlaub verbringen. Wir beschränkten uns aber hauptsächlich auf Krk-Stadt und fuhren dann noch einfach ein bisschen herum und schauten uns die Gegend an. In Krk-Stadt sollte man als Besucher der Insel aber auf jeden Fall einmal vorbeischauen. Das lohnt sich!

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Grundsätzlich ähnelt sich die Architektur in allen Ortschaften, in denen wir waren. Sehr viel heller Stein, viele Türmchen mit Zinnen. Kennste eine, kennste alle – ist natürlich übertrieben und ich habe mich nie gelangweilt, sondern konnte mich kaum an den alten Gemäuern satt sehen. Ist halt meine Gemäuer-Liebe.

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Auch auf Krk lebten und bauten die Frankopanen, zum Beispiel ein Kastell. Das kann man auch heute noch besuchen und wenn man noch etwa 1,50 € zahlt, darf man sogar über eine enorm schmale Treppe (direkt in den Fels gehauen) aufs Dach und den Ausblick genießen. Es lohnt sich!

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Runter vom Turm und rein in die Altstadt. Auch hier wieder: viele enge Gassen, oftmals steil und gelegentlich spiegelglatt. Einfach mal durch die Straßen schlendern, in die kleinen Geschäfte schauen und die Atmosphäre genießen.

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Anschließend dann wieder zum Meer, dafür sind wir ja schließlich im Urlaub. Pausen müssen sein, einfach mal auf eine Mauer setzen, unter einem das Meer und dann Beine und Seele baumeln lassen.
Von Klenovica aus schauten wir ja immer auf die Insel. Wenn man dann auf Krk am Meer sitzt, dann kann man auch endlich mal wieder richtig weit gucken!

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Aber die Dinge, die nah dran sind, sind oftmals ebenfalls sehenswert…

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Der Rest der Insel überzeugte uns ebenfalls, auch wenn wir dann einfach nur noch so ein bisschen herumgefahren sind und nicht mehr lange irgendwo angehalten haben. Der Blick ist meist einmalig schön, diese Kombination aus Bergen und Meer zieht einfach immer bei mir

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