Archiv des Autors: Miss James

on Tour: Landkreis Vulkaneifel

Ich bin fest davon überzeugt: ein Ausflug macht alles besser. Ein Wochenende mal weg fahren wirkt einfach Wunder, es ist wie ein kleiner Urlaub. Man kann abschalten, entdeckt neue Dinge und erlebt ein paar Sachen, von denen man dann noch später erzählen kann. Ich liebe es, Ausflüge zu machen. Und am letzten Wochenende war es mal wieder soweit, die A1 von Dortmund Richtung Süden. Ziel: der Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Genauer gesagt – in chronologischer Reihenfolge: Wallenborn, Dauner Maare, Gerolstein, Berlingen. Übernachtet haben wir in Dohm-Lammersdorf. Insgesamt wenig Menschen, viel Natur, einige Tiere. Perfekt.

First stop: ein Kaltwassergeysir in Wallenborn, im Volksmund „Brubbel“ genannt. cof

Und tjaja, so richtig dolle spannend ist das nicht. Ich actionverwöhntes Kind hatte da schon etwas mehr erwartet. Brubbel ist das schon ein ganz passende Bezeichnung, Blubber wäre auch noch ok. Zwar blubbert tatsächlich einmal eine Fontäne etwas höher hoch, aber wer mal neben einem Springbrunnen gestanden hat, den wird das kaum vom Hocker reißen. Wer aber mal gerne ein paar Minuten richtig entschleunigen und auf Blubberwasser schauen möchte, der ist dort genau richtig. Eintritt kostet 1,50 Euro, man könnte theoretisch aber auch einfach über die Wiese laufen. Ich weiß nicht, wie sehr streng da kontrolliert wird. Andererseits kann man das auch mal bezahlen, wenn man sich das wirklich gerne anschauen möchte.

Nun war noch eine Menge Zeit vom Nachmittag übrig, genau richtig für einen ausgiebigeren Spaziergang. Ich erfüllte mir dabei selbst einen etwas kuriosen Herzenswunsch: mal einen Maar sehen. Es ist nämlich so, dass wir im Erdkundebuch der 5. oder 6. Klasse eine Abbildung von einem Maar hatten und ich seit dem den Wunsch habe, mal einen in Wirklichkeit zu sehen. Maare gibt es in Daun gleich drei Stück. Ein bisschen führte uns der Zufall zum Weinfelder Maar und dort war es so schön, dass ich gar nicht wusste, wohin mit mir und meinem Glück. Zum einen die reine Landschaft. Das Wasser, türkisgrün mit Reflexionen vom Sonnenschein. Im Hintergrund Berge und Wald. Und direkt vor uns bis zum Ufer runter eine im Prinzip fast freilaufende Herde Ziegen und ein paar Esel. Ein Zaun hält die Tiere von der Straße ab, Menschen können durch ein Drehtor aber direkt zu den Tieren auf die Wiese und bis zum Wasser. Ich muss aber gestehen, dass ich einen Heidenrespekt vor Ziegen habe und lieber etwas Abstand halte. Da passte mir der Zaun ganz gut, und ich kam ihnen nur manchmal etwas näher.

sdr

cof

Dort an den Maaren kann man wunderbar spazieren gehen, ein Teil des Eifelsteigs geht auch dort entlang und ich habe schon eine Idee, wo einer der nächsten Wanderausflüge hingehen kann. Bergauf und in Richtung Gemündener Maar gelangt man dann zum Dronketurm.  Das ist ein Aussichtsturm, der zu Ehren des Begründers des Eifelvereins gebaut wurde und von dem aus man das Gemündener Maar sieht und zudem noch einen traumhaften Ausblick aufs Umland hat. Ist. Das. Schön. Warum ein Turm und warum an der Stelle weiß ich nicht. Vielleicht hat der Herr Dronke sich das zu Lebzeiten schon gewünscht und dann hat man ihm posthum diesen Wunsch erfüllt. Am Fuße des Turms gibt es dann noch ein weiteres Highlight, was mein Ausblick-Herz erfreuen konnte: eine Schaukel. Und was für eine.

sdr

Die trägt mindestens zwei Personen, mit Sicherheit sogar mehr, man kann dann entspannt dort sitzen, auf das Wasser schauen und die Zeit vergessen. Die alte Frau und der Maar. Ehrlich, es ist so schön dort, ich werde auf jeden Fall noch mal wiederkommen. Dort wohnen? Niemals. So mitten im Nichts. Ein langer Urlaub? Auch eher nicht. Aber so ein paar Tage dort entspannen, die Natur genießen, runterkommen, wandern. Ein paar bis etliche Stunden lang nicht aufs Smartphone schauen (denn vergesst es, ihr habt eh keinen Empfang) und einfach den Kopf frei bekommen. Dafür ist die Gegend dort wirklich super geeignet, weil es dort so schön ist und die wunderbare Landschaft einen von allem anderen ablenkt. Ist doch egal, ob irgendwo bei Twitter ein Sack Reis umfällt. Ist doch egal, wie die Woche im Büro lief. Ist doch egal, wieviele Klicks dein Bild bei Instagram hat. Ist doch egal, ob dein Nagellack eine Macke hat und ist doch egal, ob dein Pulli zur Hose passt. Ist auch egal, dass der Brubbel nur ein Blubber war. Es ist alles egal, wenn du an so einem Ort bist und feststellst, dass das Erdkundebuch der 6. Klasse nicht zu viel versprochen hat.

sdr

 

 

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Festivaljahr 2017: etepetete (23.06.2017 FZW Dortmund)

Die Feine Gesellschaft mal wieder. Die sorgt dafür, dass es in Dortmund zwar leider immer noch verhältnismäßig wenig feine Indie-Musik vom Plattenteller, aber immerhin live vonne Bühne kommt. Gut, das sollte man nicht unter den Teppich kehren: Parties veranstalten diese feinen Herren auch, aber ihre Konzertankündigungen lassen sehr viel häufiger mein Indie-Herz höher schlagen. Wenn ich die Künstler nicht kenne, dann höre ich gerne mal rein, denn die feine Gesellschaft hat einfach auch ein feines Gespür für Musik und Location. Ob im Hinterhof vom Hej-Store, im Keller vom SissiKingKong oder eben im FZW, das passt einfach.

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Als ich die ersten Plakate zum etepetete-Festival sah, notierte ich mir schon mal direkt den Termin. Kann ja nicht schaden, den Abend schon mal frei zu halten. Dann wurden nach und nach Bands bestätigt und vorgestellt, und ich kannte niemanden. Egal. Der Preis für ein Festivalticket – also einen Abend mit sechs Bands: frei wählbar zwischen 5 und 20 Euro. Die Glücksfee loste dann ihm noch zwei Gästelistenplätze zu, so dass wir gar nichts zahlen mussten, aber grundsätzlich finde ich es eine hübsche Idee, dass man selbst über den Eintrittspreis entscheiden kann. Und ich weiß auch sicherer Quelle, dass nicht alle nur fünf Euro bezahlt haben.

Line Up: Strand Child, The Away Days, Ropoporose, His Clancyness, Hush Moss und Gosto. Künstler aus halb Europa. Wie gesagt, bis zu diesem Abend kannte ich keine Band davon wirklich. Nur mal kurz reingehört und nichts wirklich gemerkt. Hin da und sich überraschen lassen.

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Die Bands spielten abwechselnd auf zwei kleinen Bühnen im FZW, die große Halle blieb einfach mal geschlossen. Dazwischen ein bisschen am Merch stöbern, oder an dem „Flohmarkt“-Stand einkaufen – dessen Erlöse gingen übrigens nicht in die vermutlich eher etwas klammen Kassen der Festivalbetreiber, sondern komplett an die Neven Subotic-Stiftung. Ich ziehe meinen Hut. Wem zu warm wurde, der konnte draußen den Sommerabend genießen. Oder eine rauchen. Oder Tischtennis spielen. Oder alles auf einmal.

Festival with a viewUnd ansonsten halt Leute beobachten und nebenbei Musik hören. Oder Musik hören und nebenbei Leute beobachten. Wie man es gerne mag. Der Abend verging für mich überraschend schnell und es gab sogar eine Band, die ich ziemlich gut fand und weiterhin im Ohr und Kopf behalte: His Clancyness aus Italien. Mit kanadischen Wurzeln. Die anderen Bands waren auchin Ordnung und ich finde, man kann sein Geld schlechter verschwenden als bei so einem Nachwuchs-Festival. Immerhin bin ich ja auch ständig auf der Suche nach neuen Bands, dafür ist so ein Abend einfach sehr gut geeignet.

Ein Festival-Abend in Dortmund? Das Beste kommt zum Schluss: im eigenen Bett schlafen und morgens im eigenen Bad duschen. Der nächste Festivalbesuch dann auch wieder mit Zelt. Und auch die Feine Gesellschaft bietet demnächst mit Sicherheit wieder etwas für mich an.

 

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our night out: Arcade Fire (16.06.2017, Tanzbrunnen Köln

Hallo, mein Name ist Gesa, ich bin fast 35 und ich habe seit dem Tod von David Bowie keine Band/keinen Musiker mehr auf meiner Liste stehen, die/den ich noch unbedingt sehen möchte. Das ist schade und an einigen Tagen darf ich da auch gar nicht länger drüber nachdenken, weil dieser Gedanke mich in eine kleine Sinnkrise wirft.

Vor ein paar Monaten fragte der Liebste mich, ob er uns Karten für das Konzert von Arcade Fire besorgen solle und ich glaube, ich habe sowas wie „och joah“ gesagt und gar nicht weiter drüber nachgedacht. Von der Band habe ich einiges auf meiner Festplatte, aber so richtig aufm Schirm habe ich die nur gelegentlich. Ich hab mich schon gefreut, vor allem wollte ich gerne mal „Rebellion (Lies)“ live sehen. Das ist so ein Lied, das sollte man einfach mal live sehen.

Freitag Nachmittag auf der A1 und mir fällt ein, dass ich mal die Location googlen könnte. Ich hatte bis dahin schon viel gutes über den Tanzbrunnen gehört, war bisher aber noch nie da. Ich freue mich, dass es Open Air ist. Es könnte zwar etwas wärmer sein, aber grundsätzlich ist super Wetter für ein Konzert unter freiem Himmel. Ich schaue nach, wie viele Personen auf das Gelände passen und schnappe kurz nach Luft: 12.500 Leute. Für jemanden, der nicht so sehr auf Menschen steht, ist das eine sehr große Zahl. Aber nun gut, Augen zu und durch. Wir finden einen super Parkplatz, wir finden unsere Kölner Konzertbegleitungen in der Schlange und dann geht es auch ziemlich schnell rein. (Anmerkung: wir waren wohl einfach früh genug da, habe jetzt schon an einigen anderen Stellen gelesen, dass der Einlass unnormal lange gedauert hat, während ich überrascht war, wie schnell es trotz ewig langer Schlange und sehr ausführlicher Taschenkontrolle ging). Wir sind uns einig, dass wir nicht unbedingt in der ersten Reihe stehen müssen, auf meiner Stirn steht vermutlich sowieso schon ZWÖLFTAUSENDFÜNFHUNDERT in einer panischen Schriftart,  und wir finden einen angenehmen Platz am Rand.

Vorband: Bomba Estereo aus Kolumbien. Zunächst so ein „hhrmmrmmm, Zeitverschwendung“-Gefühl, dann ein „hhmmm….das würde auch gut zum Haldern Pop passen bis hin zu „Ich kenn das!“ Letzteres aber ehrlich gestanden nur bei einem Lied, das passiert halt, wenn man das Radio gelegentlich Cosmo als Sender einstellt. Die Band wird immer besser, die Euphorie in uns wächst. Draußen stehen, Musik hören, Bier trinken, tanzen. Und da ist es: das Festivalgefühl.

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Arcade Fire kommen auf die Bühne und starten direkt mit der neuen Single „Everything Now“, die vom Ohr direkt in die Füße geht. Wir fangen an zu tanzen und hören bis zum Ende des Konzerts nicht damit auf. Everything Now ist mein Sommerhit 2017!

Nach Everything Now kommt dann auch direkt Rebellion (Lies) und es ist einzig schade, dass es noch so hell ist. Ansonsten: ich könnte kaum glücklicher sein. Wie wunderbar ist dieses Konzert. Dinge, die mich sonst bei Konzerten stören – hauptsächlich andere Menschen und ihr Drang, sich zu unterhalten und rumzulaufen – schaffen es jetzt nicht mal, irgendwie an mich ranzukommen. Ich weiß nicht, ob wirklich 12500 Menschen im Tanzbrunnen sind, da wo ich stehe, haben wir auf jeden Fall sehr viel Platz. Da ist nur die Band, die Musik und ich. Ich lerne noch Leute kennen, die vor uns stehen und die behaupten, dass sie aus Kanada kommen und sozusagen nur für Konzerte und deutsches Bier angereist sind. Ob das stimmt weiß ich nicht, ist auch egal, schöne Geschichte jedenfalls.

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Jeder Song ein Hit, kein Moment der Langeweile und so viele Endorphine in unserem Blut. Die Band ist in ihrem Element, es wirkt manchmal so, als wäre jedes Lied eine Zugabe. Es müsste ewig so weiter gehen. Leider sehen die Betreiber des Tanzbrunnens das anders, Punkt 22 Uhr ist Schicht. Keine Zugabe? Das Publikum ist irritiert, die Band auch eher unglücklich, Sänger Win und seine Frau Regine kommen noch einmal kurz zurück auf die Bühne und stimmen den letzten Song „Wake Up“ noch einmal kurz ohne Mikros und Instrumente an. Die Band hätte wohl noch Lust, das Publikum sowieso, aber leider ist wirklich Schluss. Ein Ende, das einen etwas fahlen Beigeschmack hinterlässt. Mittlerweile habe ich gelesen, dass nach diesem Konzert darüber mit Betreibern und der Stadt diskutiert wird, diese Bestimmung zu lockern. Soviele Anwohner kann es da ja auch eigentlich nicht geben. Wir hätten wirklich noch gerne weiter getanzt, im Vergleich zu den anderen Konzerten haben wir auf jeden Fall weniger Songs bekommen, sehr sehr schade.

Ein bisschen später am Rhein, der laue Sommerabend, der Sonnenuntergang hinterm Dom. Man hört immer wieder wie Wake Up angestimmt wird, ein Ohrwurm, der mich noch einige Tage begleiten wird.

mde

Auch mit diesem unwürdigen Ende bleibt mir dieses Konzert hoffentlich für immer als wunderbarer Moment im Gedächnis. Eine tolle Atmosphäre, eine tolle Band, ein tolles Konzert. Arcade Fire sind in meinem persönlichen Ranking einige Plätze nach oben geklettert. Wieder mal ein gutes Beispiel dafür, was Konzerte für Glücksgefühle auslösen können und wieder mal ein bisschen glücklicher nach Hause gefahren.

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Kopenhagen: und sonst so

Abschlussfazit nach fast fünf Tagen in Kopenhagen: jeder sollte mal diese Stadt besuchen. Und: nach Paris, Riga und nun Kopenhagen mit Temperaturen jeweils um die 12 Grad, wird der Städtetrip im nächsten Jahr definitiv in ein wärmeres Land gehen.

Kopenhagen ist gemütlich, hyggelig, entspannte Menschen, kleine Straßen, bunt angestrichene Häuser. Die Menschen – zumindest die, auf die ich getroffen bin – sind freundlich, hilfsbereit und offen. Die Stadt ist vielseitig, manchmal ist es fast ein bisschen schräg, wie krass die Kontraste sind. Auf der einen Seite Christiania, auf der anderen Seite der Wohnsitz der Königin. Und überall kleine Läden und Gastronomie und alles ein bisschen wie aus einem stylishen Instagramaccount oder Lifestylemagazin. Ich mag so skandinavischen Stil ja, solange ich den nicht selbst zu 100% bei mir Zuhause umsetzen soll. Das wäre mir dann doch etwas zu viel. Aber durch dänische Einrichtungsgeschäfte schlendern oder in Cafes rumhängen kann schon sehr entzückend sein. cof

Neben im Cafe rumhängen, kann man sich in Kopenhagen auch sehr gut fortbewegen, aufs Auto kann man dabei getrost verzichten. Das gefällt mir. Zum Flughafen fährt eine der beiden Metrolinien, dann gibt es noch eine Art S-Bahn, Busse und natürlich Fahrräder. Als wir an einem Vormittag beim Fahrradverleih standen, waren wir uns erst nicht sicher, was den Preis betrifft und überlegten eine Weile, wie viele Stunden wir uns wohl gönnen könnten und wie viel wir maximal bezahlen wollten. Der Mann im Verleih meinte dann, dass wir für beide Räder zusammen 100 DKK bezahlen müssten, wenn wir sie bis 18 Uhr zurückbrächten. Das sind umgerechnet keine 14 Euro und das für zwei Fahrräder für mehr als sieben Stunden. Die Räder waren auch beide in Ordnung, es gab nichts zu beanstanden. Aber so ist das da halt; Fahrräder gehören zum Straßenbild und ich hatte auch das Gefühl, dass die Autofahrer sehr aufmerksam waren und auf Radfahrer achteten. Außerdem sind die Radwege dort einfach ein Traum, meistens gab es eine wirklich sehr breite Spur für Radfahrer und auch das Abbiegen über größere Kreuzungen war auffällig und gut gelöst. Radfahren in Kopenhagen macht Spaß und geht schnell und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen. IMG_4521

Noch ein Tipp: statt einer Sightseeing-Fähre einfach die normale Linienfähre nehmen. Die kostet weniger und klappert im Grunde ähnliche Orte ab. Das einzige, was natürlich fehlt, sind die Durchsagen, aber ich fand das nicht unbedingt nachteilig.

Und sonst so? Ich schätze, dass es im Sommer dort sehr viel voller ist, Ende April ist der Touristenstrom in Kopenhagen aber noch überschaubar. Egal, wo wir waren, es war nirgends überfüllt. Ich kann mir sehr gut den Sommer dort vorstellen. Sehr viel Leben draußen, am Wasser und sehr viel Entspannung. Die Dänen können das einfach, davon können sich viele eine Scheibe von abschneiden.

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Da wir für die Größe der Stadt recht lange dort waren, hatten wir ausreichend Zeit, um alles in Ruhe zu genießen und auch noch ein paar Dinge zu machen, die nicht auf dem Touristenzettel stehen. Dass wir dafür einen Besuch im Tivoli haben sausen lassen, habe ich glaub ich schon erwähnt, aber da konnte mich einfach nichts locken. Dafür sind wir mit dem Rad zu dem etwas außerhalb liegenden Valbypark gefahren und im Kødbyen-Viertel gewesen.Wenig Menschen, keine klassischen Attraktionen und trotzdem (oder deswegen) zwei tolle Ziele.

Jetzt habe ich es endlich geschafft und Kopenhagen besucht. Wurde ja auch Zeit. Die Liste der Städte, die ich noch gerne sehen möchte, ist ja nicht gerade kurz und eigentlich schlägt mein Herz ja auch sehr für Städte wie Stockholm, Oslo, Vilnius, Helsinki oder Krakau. Aber nächstes Jahr soll es ja mal in etwas wärmere Gefilde gehen, weil ich davon träume, mal Mütze, Schal und Handschuhe Zuhause zu lassen. Nächstes Jahr also (sehr wahrscheinlich) Lissabon. Vorfreude starts now.

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