Pottspot: Botanischer Garten der RUB

Weihnachten, Urlaub, Silvester, Neujahr. Viel gesessen, viel gegessen, viel auf dem Sofa gelegen und Serien geschaut. Oder Darts.

Das Jahr einfach mal direkt mit einem Ausflug starten. Fast direkt, nämlich am 2. Januar, ging es gemeinsam mit ihm nach Bochum, zum Botanischen Garten der Ruhr-Universität. Da wollte ich „schon immer“ mal hin, weil ich schon so viele schöne Bilder davon gesehen hatte. Es gibt noch immer einige Ausflugsziele im Ruhrgebiet auf meiner Liste, zum Glück.

Den botanischen Garten gibt es seit Ende der 60er Jahre in Bochum, er ist also mittlerweile fast 50 Jahre alt. Natürlich war er aber nicht direkt fertig, im Laufe der Zeit hat sich noch einiges geändert und wurde erweitert. Heute besteht er aus einer weitläufigen Außenanlage mit verschiedenen Zonen, einem kleinen extra gelegenen chinesischen Garten sowie mehreren Gewächshäusern, von denen einige für Besucher geöffnet sind.

Der Außenbereich ist ein wenig terassenförmig angelegt und jeder Bereich zeigt dem Besucher eine andere Region der Erde und die dort ansässige Flora. Asien, Europa, Nordamerika usw. Heidegebiete, Taiga, verschiedene Wälder, sogar ein bisschen Moor. Wir haben bei unserem Spaziergang nicht alles gesehen und leider ist im Winter einiges auch ziemlich trostlos und platt geregnet. Ist halt so. Trotzdem gab es einige schöne Anblicke.

 

Glücklicherweise blieb es fast die ganze Zeit trocken, nur ein kurzer Schauer überraschte uns. Die Wege sind allerdings teilweise ein bisschen rutschig, bei wirklich trockenem Wetter ist es dort sicherlich angenehmer zu laufen. Dafür hatten wir den Garten fast für uns alleine, nur gelegentlich kreuzten andere Spaziergänger unseren Weg. Das sieht dann im Sommer bestimmt auch anders aus.

Ein bisschen genauer hingeschaut konnte man an vielen Ecken noch irgendwo grün entdecken und an einigen Büschen und Bäumen konnte man die ersten Knospen sprießen sehen. Obwohl es noch viel zu früh im Jahr ist, kommt da direkt ein bisschen Hoffnung und Frühlingsvorfreude auf. Trotz des ganzen Matsches.

Wenn es draußen irgendwann zu grau, dunkel und kalt wird, dann kann man gut noch ein bisschen durch die Gewächshäuser streifen. Auch hier wieder eine Aufteilung in verschiedene Klimazonen. Savanne und Tropen sind nur wenige Schritte voneinander entfernt.

Im Tropenhaus liefen sogar ein paar Vögel frei herum, die recht zutraulich wirkten. Ansonsten findet man hier weitere Pflanzen, zum Teil riesig groß oder mit bunten Blüten. Irgendwo in diesen Gewächshäusern hat ja im letzen Herbst auch eine Titanenwurz geblüht, davon konnte man allerdings zum Glück nichts mehr riechen.

Am allerliebsten wollte ich ja die Seerosen im Gewächshaus sehen, deren Blätter wie Quicheformen aussehen. Dafür kam ich allerdings vergeblich, die überwintern außerhalb der Besucher-Gewächshäuser und können ab Mai wieder besichtigt werden. Es steht also fest: ich werde wiederkommen, der Frühsommer im Botanischen Garten ist mit Sicherheit noch mehr eine Reise wert, mit noch mehr grün und Blüten und Seerosenblättern.

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2 Gedanken zu “Pottspot: Botanischer Garten der RUB

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