Jahresrückblick 2017: das erste Mal

Jetzt verabschiedet sich das Jahr aber wirklich mit großen Schritten. Wie immer, zum Ende hin rast die Zeit einfach nur so. Und es wird Zeit für meinen Rückblick, meine ersten Male in 2017.

Wir leben in merkwürdigen Zeiten, ein fragiler Frieden irgendwie, und ich hoffe, dass er noch eine Weile hält. Es gibt Tage, da finde ich es schwierig, glücklich zu sein. Trotzdem glücklich sozusagen. Für mich persönlich war 2017 aber trotzdem ein ganz gutes Jahr. Vier Hochzeiten und nur eine Beerdigung – und die war eigentlich dienstlich: mein Leben ist also quasi ein Hollywood-Film. Die Hochzeit meiner eigenen Mutter war übrigens eins meiner „ersten Male“ in 2017, das war eine ziemliche Ablenkung von meinem Alltag. Natürlich habe ich auch ich einige Momente gehabt, die nicht toll waren, wo ich mit mir und noch mehr mit dem Schicksal gehadert habe. Ich habe geflucht und geweint, aber – und das ist das entscheidene – ich habe mehr gelacht und mich gefreut und tolle Momente mit Freunden und Familie erlebt, die mir ausreichend Kraft geben konnten. Und ich hoffe, dass ich davon weitergeben konnte: Energie, Optimismus, Kraft, eine Schulter zum anlehnen und ein offenes Ohr. Gefühlt war das in meinem Umfeld wichtiger als je zuvor.

2017 habe ich wieder viele Dinge neu erlebt und zum ersten Mal ausprobiert. Das ist mir immer wichtig, neue Orte entdecken und Sachen ausprobieren. Alltag finde ich prinzipiell ganz in Ordnung und durchaus beruhigend. Aber gelegentliche  Abwechslungen vom Alltag sorgen dafür, dass es ein bisschen spannend bleibt und ich mich gerne an die jeweiligen Jahre zurückerinnere.

Fange ich mal mit den neuen Orten an. Zum ersten Mal war ich im Jahr 2017 in folgenden Städten bzw. Regionen: Kopenhagen, die Cote d’Azur mit Nizza, Antibes, Cannes und Monaco, die Elfringhauser Schweiz, Teile des Neandersteigs, die Steverauen, ich war am Schloss Nordkirchen, im Muttental und in Bremerhaven mit dem großartigen Klimahaus und dem nicht weniger empfehlenswerten Auswandererhaus. Reisen und Ausflüge sind einfach immer eine gute Auszeit vom Alltag.

Aber auch sonst habe ich Dinge zum ersten Mal erlebt. Ein paar kuriose Dinge waren auch dabei, bei denen manche gar nicht glauben konnten, dass ich es erst jetzt zum ersten Mal gemacht habe. So war ich zum Beispiel zum ersten Mal in meinem Leben beim Osterfeuer. Und ich weiß auch nicht, ob ich das noch ein zweites Mal erleben möchte. Ebenfalls skeptisch war ich, als ich mich zum ersten Mal habe schminken lassen. Das war anlässlich der Hochzeit einer Kollegin und wir hatten zwischen Trauung und Feier noch ein bisschen Zeit totzuschlagen. Das war schon ein ziemlich lustiges Erlebnis und ich fühlte mich sehr angemalt. „Ganz natürlich“ sagte die Frau in der Parfümbutze. Da haben wir eine völlig unterschiedliche Auffassung von, das stellte ich mit nur einem Blick in den Spiegel fest. Aber die künstlichen Wimpern habe ich trotzdem behalten, so als Andenken an diesen Tag.

Weiter geht es, 2017 war auch ein ziemlich sportliches Jahr für mich und ich habe einige Sportarten erstmalig gestestet. Ein bisschen großzügiger ausgelegt zähle ich auch den Besuch beim Zipline-Park dazu, aber bei den „richtigen“ Sportarten kamen dann noch Yoga, Piloxing Knock Out, Jumping Fitness und Strong By Zumba dazu. Geblieben bin ich dann beim Jumping Fitness, man kann ja nicht alles machen.

Einer der schönsten Momente im Jahr 2017 war übrigens, als ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Nashorn gestreichelt habe. Die rauhe, warme Haut berühren und dann merken, wie sehr das Tier das genießt. So abgefahren. Das ist einer der Augenblicke, die ich hoffentlich immer in Erinnerung behalten werde.

Ende des Jahres, die letzten ersten Male. Nicht zum ersten Mal in meinem Leben drücke ich wieder die Schulbank, aber zum ersten Mal seit ganz schön langer Zeit. Und zum ersten Mal muss ich dafür samstags aufstehen – und das für die nächsten zwei Jahre. Tja nun, ich hab es ja nicht anders gewollt und irgendwie hatte ich mal wieder Bock drauf.

2018 also: das erste Mal eine Koffeinüberdosis am Samstag. Und außerdem wieder dabei: neue Länder und Orte und hoffentlich weitere tolle und unvergessliche erste Male.

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5 Gedanken zu “Jahresrückblick 2017: das erste Mal

  1. Whow, das mit dem Nashorn beeindruckt mich, und macht mich ein klein wenig neidisch.
    Einen Elefanten würde ich gerne mal streicheln. Nehme aber auch ein Nashorn wenn kein Elefant vorhanden ist. 🙂

  2. Miss James schreibt:

    Einen Elefanten habe ich auch mal streicheln können, auch im Zoo. Das mit dem Nashorn war schon ein absolutes Highlight, die ganze Führung nachts durch den Zoo war sehr sehr schön

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