nice food

Was ist das beste an Südfrankreich? Also nach der Sonne, dem tollen Licht, dem türkisen Meer und den schönen Altstädten? Das Essen! Ich esse ja gerne und hätte mich wie eine Raupe durchfuttern können. Alles so lecker. Pfirsiche, Tomaten, Käse, Eis, Oliven und mehr. Und natürlich musste ich mich auch einmal durch sämtliche nizzäische Spezialitäten durchkosten inklusive dem für die Gegend berühmten Rosé-Wein. Satt und glücklich.

Ein Blick auf die typischen Gerichte aus Nizza und man fragt sich übrigens automatisch, wie die Topmodelmädchen am Strand alle so klapperdünn bleiben. Vermutlich essen sie sie einfach nicht. Ich bin ja aber eh schon zu alt fürs Modelbusiness, also immer her damit. Hallo Kohlenhydrate, kommt zu Mama. Einmal Nizza auf dem Teller, bitte schön. Und ach ja, hier noch der Grund, warum ich nie Foodblogger werde: das allerallerallerbeste und allertypischste Nizza-Essen war eine gemischte Vorspeisenplatte im Restaurant du Gesù auf einer Terrasse an einer Straßenkreuzung, umgeben von Einwohnern, Touristen und bestem Essen. Es war einer dieser Momente, wo alles stimmte und ich von Herzen glücklich war. Und da habe ich einfach genossen und keine Bilder vom Essen gemacht. Und ja, ich würde das wieder so machen.

Und dann habe ich Essen fotografiert, das so unfotogen ist, dass ich es euch dennoch nicht zeige. Obwohl es nizzäische Klassiker sind, beides eher günstige „Kleinigkeiten“, die man an Imbissen bekommt. Beide eher schmucklos. Einmal Socca, eine Art Pfannkuchen mit Kichererbsenmehl. Sehr sättigend, geschmacklich fand ich es aber eher fad und so blieb es beim ersten Testen. Häufiger dagegen gab es dann Pissaladiere auf meinem Teller. Ein Zwiebelkuchen mit Sardelle und Olive. Nicht schön, aber sehr lecker. Davon war auch ein Stück auf dem Vorspeisenteller vom Restaurant du Gesù, dazu gab es übrigens noch frittierte Zucchiniblüten, eine Mangoldtarte (die überraschend süß war), ein bisschen Ratatouille und mit Hack gefüllte Paprikastücke.

Diese Platte hätte ich jeden Tag essen können, aber wir wollten ja noch mehr testen und anschauen, also gab es dann immer was anderes. So landeten wir eines Mittags im O’Quotidien und ich verliebte mich direkt. Das O’Quotidien ist ein Geschäft mit angrenzendem Bistro, alles ist bio, es gibt nur ein paar Gerichte. Es gibt immer etwas mit Fleisch, ein vegetarisches und ein veganes Gericht und natürlich noch etwas Süßes als Dessert. Der Service ist sehr freundlich, der Laden wunderschön und die Preise auf jeden Fall in Ordnung. Ich aß mich durch einen vegetarischen Salat mit Linsen, unterschiedlichen Tomaten, Paprika, Gurke und viiiielen verschiedenen Käsesorten. So lecker, auf sowas stehe ich ja. Gar nicht viel Schnickschnack, aber tolle Zutaten.

Natürlich gab es noch mehr Essen, zum Beispiel Galette, gefüllte Buchweizenpfannkuchen, aber auch nicht nicht immer nur französisches Essen. Ein vegetarischer Burger und Pommes, Pasta und auch mal einfach ein bisschen Baguette und Käse oder Salat aus dem Supermarkt waren auch dabei. Egal was, alles war lecker. Leben wie Gott in Frankreich. Passt einfach sehr gut. Leben wie eine satte Göttin in Frankreich.

Und zum Abschluss natürlich noch ein bisschen was Süßes für die Seele!

Eis ist in Nizza unfassbar teuer, da verschlägt es einem fast den Atem. Als ich das erste Mal vier Euro für zwei Kugeln Eis hinblätterte, dachte ich noch, dass ich einen besonders teuren Eisstand erwischt hätte. Aber nein, der Preis ist da üblich. Eine Kugel 2,50 Euro, zwei dann 4 Euro. Je mehr Kugeln du nimmst, desto günstiger ist es. Ich glaube, bei acht Kugeln kommt man in etwa bei einem deutschen Preis raus. Eis ist natürlich sehr lecker, aber man sollte sein Geld noch viel mehr und unbedingt in Macarons investieren. Dafür geht man am besten in die Patisserie Lac und wählt dort aus den unzähligen Sorten. Nehmt Zitrone. Diesen Geschmack werde ich nie vergessen und möglicherweise muss ich demnächst mal selbst mit der Macaron-Produktion starten. Oder zurück nach Frankreich.

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Kategorien: Eat & Greet | Hinterlasse einen Kommentar

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