on Tour: Utrecht

Gelegentlicher Tapetenwechsel tut gut, und wenn es auch nur für anderthalb Tage ist. Dieses Mal ging es zusammen mit Freunden nach Utrecht, nur für eine Nacht (und halt ein bisschen Tag davor und danach), aber Utrecht ist ja auch nicht so wirklich weit weg. Das ist ja das schöne an NRW: man ist sehr schnell in den Niederlanden und da kann man wirklich mal kurze Ausflüge hin machen. Oder auch längere. Für Utrecht braucht man aber tatsächlich nicht so richtig viel Zeit, so riesig ist die Stadt – zumindest der Stadtkern – nicht. Und mehr als den Stadtkern muss man sich glaube ich auch nicht unbedingt angucken. Wir haben uns einmal versehentlich an den Bahnhof verirrt, der überzeugt dann höchstens durch sagenhafte Abscheulichkeit. Die ganze Gegend um den Bahnhof ist eher eine architektonische Katastrophe, aber viele Bahnhofsgegenden sind ja nicht so attraktiv. Augen zu und durch: glücklicherweise ist man von dort aus auch schnell in der Innenstadt. Und die ist dann wirklich ziemlich zauberhaft. Kanäle, ein schöner Dom und viele tolle, schmale Häuser. Fast wie ein kleines Amsterdam. In den Häusern viel Gastronomie und Einzelhandel und so kann man einfach ohne großen Plan durch die Straßen schlendern, durch die Geschäfte laufen, Pommes (und auch vieles anderes) essen und die schönen Häuser bestaunen.

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Nach dem ersten etwas regnerischen Nachmittag, der sich aber hervorragend eignete, um die Supermarktregale leer zu räumen, Vla zu essen und ein bisschen die Seele baumeln zu lassen. Das ist ja auch ziemlich gut. Außerdem konnten wir uns auf den nächsten Tag freuen, denn da war dann wieder eine Menge Sonnenschein vorhergesagt. So kam es dann zum Glück auch.

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Die Übernachtung in Utrecht war übrigens auch mein erstes airbnb-Erlebnis, das hat alles ganz gut geklappt und so wohnten wir in einer Wohnung, was mir persönlich ja auch immer ganz gut gefällt. Für Städtereisen sind Hotels natürlich praktisch, man verliert halt weniger freie Zeit. Aber ich mag halt auch wirklich sehr gerne im Schlafanzug frühstücken oder um 22 Uhr noch mal ein Spiegelei braten oder so. Von daher bin ich ja Fan von Ferienwohnungen. Ich kann mir gut vorstellen, in Zukunft auch häufiger mal bei airbnb reinzuschauen und nach einer Unterkunft zu suchen.

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Noch mal eine kurze Utrecht-Zusammenfassung: hässlicher Bahnhofsbereich, malerische Innenstadt, Shoppingmöglichkeiten bei bekannteren Ketten, aber auch kleinem Einzelhandel, ein großes Gastronomie-Angebot, extrem freundliche und hilfsbereite Busfahrer, gemütliche Ecken, ein bisschen Wasser, schiefwinkligschöne Häuser, kleine Straßen durch die man flanieren kann. Tausend Fahrräder. Und natürlich Pommes. Pommes! Frites speciaal for president!

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Mehr Gründe brauch ich nicht.

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Kategorien: Travellers Tune | Schlagwörter: , , , , , | 2 Kommentare

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2 Gedanken zu „on Tour: Utrecht

  1. Patat speciaal!!! Ich muss mal wieder nach Holland!

  2. Miss James

    Sollte man regelmäßig, nicht nur wegen der Pommes 😉

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