on tour: Möhnetalsperre

Wenn man Besuch bekommt, ist das immer wieder ein guter Grund, um mal wieder einen Ausflug in der Region zu unternehmen. Der Möhnesee gehört zwar nicht mehr zum Ruhrgebiet, sondern ist quasi das Tor zum Sauerland, aber er ist halt auch nicht wirklich weit weg und ein beliebtes Ausflugsziel. Und das Sauerland ist ja auch wirklich schön, also landschaftlich zumindest.

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Noch ein paar Fakten: Möhnesee heißt die Gemeinde, der eigentliche See heißt Möhnetalsperre. Der Name ist Programm, es ist eine angelegte Talsperre. Und zwar eine recht große: wenn man einmal drumherum laufen möchte – und grundsätzlich hätte ich da schon mal Lust zu – dann muss man stolze 38 Kilometer Weg in Kauf nehmen. Größter Nutznießer ist neben den Touristen übrigens dann tatsächlich das Ruhrgebiet, denn der Möhnesee dient hauptsächlich dazu, das Niedrigwasser der Ruhr aufzuhöhen  und somit das Ruhrgebiet mit mehr Wasser zu versorgen. Wieder was gelernt.

Mit unserem Besuch wollten wir dort nicht den ganzen Tag, sondern nur ein bisschen Zeit am Nachmittag dort verbringen. Im Internet kann man sich ein paar Wanderrouten vorab heraussuchen – wobei gewarnt sein muss, dass man dort eine Menge asphaltierter Wege findet. Das ist leider schade, aber die Umgebung ist trotzdem einen Ausflug wert. Ich weiß auch nicht, ob das um den gesamten See so ist oder wir einfach an einer unpassenden Stelle waren. Es gibt ja auch durchaus schlimmeres, ich würde es aber auch eher als „Spazierweg“ statt „Wanderweg“ bezeichnen. Aber das war schon ok, ich habe mich gefreut, einfach mal ein bisschen zu laufen, mit Blick auf Wald und Wasser. Am Weg stehen zudem noch ein paar Infotafeln mit Hinweisen zum See, zu Waldtieren usw. Das find ich auch immer gut, macht einen ja schließlich auch nicht dümmer, wenn man da mal einen Blick drauf wirft.

Nach einer kleinen Runde über einen der vielen Wanderwege hatten wir noch Zeit,ausreichend Energie für eine kleine Verlängerung und waren außerdem auf der Suche nach einem Ort für ein kurzes Muffinpicknick. Also sind wir noch ein Stück mit dem  Auto am Südufer entlanggefahren und haben dann am Parkplatz zum Aussichtsturm gehalten. Da gibt es dann einen schönen Waldweg zum Turm – kann man dann auch eher mal als Wanderweg gelten lassen – und nach einer kurzen Stärkung ging es dann die Stufen hoch, zur Plattform in fast 40 Metern Höhe. Was dabei nicht schlecht ist: wenn man ausreichend Kondition hat und schwindelfrei ist. Glück gehabt, ich hatte oben weder wackelige Knie noch Atemnot; konnte also direkt die Aussicht bewundern. Toller Blick,  bei schönem Wetter muss das noch besser sein. Nicht so tolles Wetter hat aber auch Vorteile, zum Beispiel ist es dann nicht so arg überlaufen.

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Ich komm bestimmt wieder, da ist ja noch eine Menge zu entdecken. Je nach Zeit lauf ich dann gerne auch noch weiter, vielleicht ja tatsächlich einmal um den See, mal schauen, wie weit die Füße mich tragen.

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Kategorien: Schöne Aussichten, Travellers Tune | Hinterlasse einen Kommentar

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