On Tour: Leiden, Katwijk, Noordwijk

Am Pfingstwochenende war gefühlt halb NRW in den Niederlanden. Zumindest, wenn ich meinem Instagram-Account glauben kann. Ich auch, denn so ein paar Stunden am Meer sind einfach super. Sonne tanken, frische Luft atmen, ein bisschen die Beine vertreten und dazu noch Kibbeling und Pommes Spezial an jeder Ecke. Ich bin einfach gern in Holland. Praktischerweise ist man vom Ruhrgebiet aus ja auch schnell dort – von Dortmund aus braucht man etwa 2 1/2 Stunden bis zur Küste, man ist also ungefähr genauso schnell dort wie an der deutschen Nordseeküste, muss sich aber nicht um das Watt und die starken Gezeiten kümmern. Außerdem gibt es kaum entspannteres als mit dem Auto durch Holland zu fahren – Tempolimit sei Dank.

Als mir der Gedanke kam, am Pfingstwochenende ein bisschen Zeit am Meer zu verbringen, da ahnte ich bereits, dass es eine nicht besonders günstige Idee sein würde. Pfingsten zu verreisen ist teuer, aber dann fand ich noch ein bezahlbares Hotelzimmer in Leiden, ein paar Kilometer von der Küste entfernt. Mittags ankommen, einchecken und dann ab nach Katwijk, zum Strand. Das komplette Kurztrip-Programm sah so aus: Katwijk besuchen, kurze Sportschaupause im Hotel, Abendessen in Leiden und dann am nächsten Tag noch nach Noordwijk und mit einem Abstecher zum Discgolfparcours in Zoedermeer dann wieder nach Hause zurück.

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Das schönste am Strand von Noordwijk sind die Schaukeln. Schaukeln mit Meerblick, kann es was schöneres geben?!

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Bäm! Hach.

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Ein paar Stunden raus. Meer, Möwen, Pommes. Und schaukeln. Da geht es einem gleich viel besser. Leiden kann ich nur empfehlen, die Strände von Katwijk und Noordwijk sowieso. Was bleibt, ist das Gefühl, dass man sowas viel häufiger machen sollte. Also dann, bis bald, Holland!

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Kategorien: Travellers Tune | Schlagwörter: , , , , | 5 Kommentare

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5 Gedanken zu „On Tour: Leiden, Katwijk, Noordwijk

  1. Rouven

    Tolle Bilder, toller Ausflug und ich kann dir nach empfinden. Mir gefällt es in Holland auch sehr. Und ja, das Fahren ist tatsächlich entspannter als bei uns – aber das ist auch so in Belgien & Schweiz.

    Was mich ansich interessiert – wie barrierefrei sind deine Ausflugziele gewesen?

  2. Miss James

    Uhm, das ist so rückblickend gar nicht so leicht zu beantworten. Das Hotel in Leiden war barrierefrei, Fahrstuhl vom Parkplatz zur Lobby und dann noch einer zu den Zimmern. Kann allerdings nicht sagen, ob die Türen breit genug für einen Rollstuhl wären. Der Strand in Katwijk hat eine Tiefgarage und beide Strände hatten stufenlose Zugänge. Am Strand gab es einen Weg aus Beton, aber ich kann mich nicht erinnern, ob der durchgängig war und wie es mit dem Zugang zu der Gastronomie aussieht. Der Park in Zoedermeer ist Barrierefrei, der Discgolf Parcours aber definitiv nicht, außer vielleicht du bist ein Naturtalent und triffst immer direkt den Korb 😉

  3. Rouven

    Hey, vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort. Ich glaube, Holland allgemein denkt mehr mit.
    Ich kann auf Texel überall parken, viele Geschäfte sind stufenlos bzw. mit kleinen Rampen ausgestattet.
    Ich bin weißgott nicht der Fetischt in Sachen Barrierefreiheit, 100%ige Erreichbarkeit überall erwarte ich nicht. Aber im Großen und Ganzen darf man schon erwarten, dass meine Bedürfnisse auch erkannt werden.

  4. Miss James

    Das mag sein, Holland kann ja auch besseren Straßenverkehr (ich habe Radwegneid).
    Ich gebe dir völlig recht, das schlimme ist, dass man da als Nicht-Betroffene in der Regel wie mit Scheuklappen rumläuft und da nicht mal darüber nachdenkt.

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