Festivalsommer 2016: Popsalon Osnabrück

Der Festivalsommer fing dieses Jahr ziemlich früh an, nämlich mit dem Popsalon in Osnabrück. Ein Clubfestival, ein bisschen vergleichbar mit dem Dortmunder Way Back When-Festival. Drei Tage – von denen meine Begleiter und ich allerdings nur zwei dabei waren. Drei Locations, nämlich die Kleine Freiheit, die Lagerhalle und das Haus der Jugend. In allen drei Läden habe ich übrigens schon früher Mal Konzerte gesehen. Von Bielefeld ist es ja auch nicht so weit nach Osnabrück, da ging es dann schon mal rüber nach Niedersachsen.

Was ein Glück, wenn man ein Festival in Osnabrück direkt mit Besuch von Freunden in Osnabrück verbinden kann. Noch besser: die Übernachtungsmöglichkeit ist auch gleich gegeben. Gästebett ist das dann doch komfortabler als Zelt – nein, der Popsalon hat kein Campinggelände.
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So ging es am Freitag über die A1 Richtung Norden. Der Festivalsommer startet früh dieses Jahr und irgendwie ging alles so schnell. Ich hatte also in genau überhaupt keine Band vorher reingehört und konnte mich auch sowieso nur dunkel an eine Band (nämlich Gloria) erinnern, die dort spielen sollte. Glücklicherweise wusste ich, dass ich bei dieser Festivalbegleitung einfach nur mitlaufen muss und machte mir keine großen Sorgen.
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Gesehen und gehört: Gloria, Motorama, zweieinhalb Takte Tüsn, Kelvin Jones, mit halbem Ohr Neufundland und zu guter Letzt Jungle By Night. Man hätte sicherlich mehr schaffen können, aber ich bin ja schon immer gerne ein bequemer Festivalgänger gewesen. Keine unnötigen Ortswechsel und zwischendurch immer ausreichend Zeit für Bier, Essen und Gespräche. Und wie bei jedem guten Festival wurde sogar am frühen Abend für uns der Grill angefeuert. Noch ein Vorteil, wenn man Festival und Freunde besuchen kombiniert. So muss das sein!
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Persönliche Festivalhighlights? Musikalisch auf jeden Fall Kelvin Jones, Motorama und Jungle By Night. Letztere eine neunköpfige Band aus Amsterdam, alles junge Männer – und nur instrumental. Ich kann nicht einschätzen, wie es ist, ein Album von ihnen zu hören, aber live ist das Konzert eine Sensation gewesen. Kurz davor und noch während der ersten Minuten war ich so müde, dass ich glaubte, im Stehen einzuschlafen. Aber plötzlich war die Musik ein wahrer Energielieferant. Ich lass mich doch nicht von so nem össeligen Körper einschränken! Die Musik? Bunt gemischt und doch immer passend. Mal dachte ich an eine türkische Hochzeit, mal an Manchester Rave, dann wieder an Jazz. Und es hat mich einfach richtig gepackt. Für solche Bands ist Musikleidenschaft erfunden worden.
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Ein mehr als guter Start in die Festivalsaison! Entspanntes Wochenende, gute Leute und super Musik mit einigen Neuentdeckungen. Meinetwegen kann es so weitergehen!

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