Pottspot: Naturschutzgebiet Alte Körne

Am Samstag vor Ostern hatten wir endlich mal richtiges Frühlingswetter. Schon als ich am Vormittag zum Bäcker ging um Brötchen zu holen, spürte ich die Kraft der Frühlingssonne und wollte nur noch raus und draußen den freien Tag genießen.

Wir hatten schon ein paar Tage zuvor über ein mögliches Ausflugsziel nachgedacht, immerhin war die Wettervorhersage schon so vielversprechend. Und es gibt noch einige Ziele in der Umgebung, die ich noch auf meinem Zettel stehen habe. Zum Beispiel möchte ich unbedingt mal das Muttental besuchen. Da wir an dem Tag aber nicht unbedingt mit dem Auto fahren wollten, entschieden wir uns für ein Ziel, von dem wir auch schon so viel Gutes gehört hatten: das Naturschutzgebiet Alte Körne mit seinem Naturlehrpfad. Da kann man mit der U-Bahn anreisen, einfach im malerischen Zentrum von Scharnhorst (beziehungsweise Schannoast, wie der Dortmunder sagt) aussteigen und nur noch einige Minuten laufen – schon ist man an einem der beiden Eingänge des Gebiets. Na gut, Scharnhorst ist keine Augenweide. Aber der Weg lohnt sich. Denn indem man das Gebiet der Alten Körne betritt, verlässt man all die Hässlichkeit und steht mitten in schönster Natur. Bäume, Felder, Wiesen, Hecken, Insektenhotels und ein bisschen Wasser.

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Es gibt einen Rundweg, man kann gelegentlich aber auch nach rechts und links abweichen und andere Wege gehen. Regelmäßig aufgestellte Tafeln bringen dabei noch ein paar Informationen über Bäume und Tiere. Die Texte muss man natürlich nicht lesen, kann man aber. Schadet ja grundsätzlich nicht. Ansonsten schlendert man halt einfach weiter. Die Wege sind alle gut befestigt und auch den Wasserstellen nicht zu matschig gewesen.

Einfach nur laufen, atmen, den Vögeln beim zwitschern zuhören und den Waldgeruch aufsaugen.

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Von Scharnhorst aus läuft man Richtung Kurl, da kann man sogar einen Blick auf das Lanstroper Ei erhaschen.

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Von Kurl aus ging es dann etwa parallel der Eisenbahn wieder Richtung Scharnhorst zurück. Dabei kamen wir dann noch an einem Dendrophon vorbei – eine Art Xylophon aus verschiedenen Hölzern, die dann auch unterschiedlich klingen.

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Nach dieser musikalischen Pause ging es dann weiter. Insgesamt soll der Rundweg ungefähr 6,5 Kilometer lang sein, man kann aber je nach Lust und Zeit ein bisschen abkürzen oder länger bleiben. Obwohl das Wetter wirklich traumhaft war, war das ganze Gebiet nicht überlaufen. Ich werde aber sicherlich nicht zum letzten Mal dort gewesen sein. Das war dort wirklich eine schöne Alltagspause – und das ganze nur wenige Kilometer von der eigenen Haustür entfernt.

Mehr davon? Auch das Dortmunder Mädel und Frau Fraukewaren auch schon dort.

 

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Kategorien: Hometown Blues, Pottspots | Schlagwörter: , , , , , | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „Pottspot: Naturschutzgebiet Alte Körne

  1. Dankewuff für deinen interessanten Artikel. Idylle in der Stadt, finde ich Hundegut. Sieht schön aus.

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