our night out: who killed bruce lee (12.03.2016, FZW Dortmund)

Es war ein unglaublich kalter Samstag, vielleicht kam er einem noch kälter vor, weil man schon so eine Frühlingsahnung hatte. Diese Kälte jedenfalls kroch in die Knochen, als wolle sie dich nie wieder loslassen.

Am Samstag Abend im FZW, der kleine Club, nicht brechend voll, aber voller als ich erwartet hatte. Es ist kalt, die Garderobe ist nicht geöffnet – viele Leute haben einfach ihre Jacke angelassen. Es ist so ein Samstag Abend, wo man zweifelt, ob es nicht schöner gewesen wäre, auf dem Sofa zu liegen. Und dann verzögert sich noch der Beginn. Da hätte man ja doch noch die Sportschau zuende anschauen können. Unter der Decke.
So ein Samstag also.

Who Killed Bruce Lee kannte ich kaum. Eigentlich hat er nur mal das FZW-Programm durchgeklickt, ist über den Namen gestolpert, reingehört, für gut befunden. Ich selbst habe dann vorher auch nur mal ein bisschen reingehört, fand die Musik aber auch direkt richtig gut. Die Band kommt aus dem Libanon – wer aber arabische Klänge erwartet, wird enttäuscht. Spontan erinnert mich die Musik an Black Rebel Motorcycle Club oder Blood Red Shoes, aber dabei ganz eigen im Stil. Mich erfreut vor allem, dass es mal wieder eine Band ist, mit der man feiern und ausgelassen sein kann. Ja, ich mag auch ruhige Singer/Songwriter. Aber ich mag es halt auch sehr, wenn ein bisschen mehr Tempo und Dynamik dabei ist.
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Es hat nicht lange gedauert, da hatte die Band uns. Alle. Es war die Mischung aus der Musik und der Interaktion mit dem Publikum. Da wurde erzählt und deutsch geübt, wir haben miteinander gesungen und getanzt. Sänger Wassim turnte dabei gelegentlich durchs Publikum, um uns noch mehr zu motivieren. Und normalerweise bin ich da ja eher ostwestfälisch und habe ja selbst mal den Satz „ich bin nicht als Ostwestfälin geboren worden, um dann bei Konzerten mitzusingen“ ausgesprochen. Aber bei Who Killed Bruce Lee war alles einfach so passend, da wollte man einfach mitsingen und -klatschen. Es war ein bisschen so, als wären Band und Publikum eins. Passend dazu wurden am Ende auch noch Leute aus dem Publikum mit auf die Bühne eingeladen.
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Eine Zugabe alleine reicht da nicht, die Band wurde mehrmals zurückgefordert. Nach dem Konzert hatte niemand mehr seine Jacke an, diese Band wärmt von innen und außen. Ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie glücklich einen Musik machen kann!

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Kategorien: our night out | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „our night out: who killed bruce lee (12.03.2016, FZW Dortmund)

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