our night out: the view (17.02.2016, FZW Dortmund)

Während meiner besten Partyjahre (so grob zwischen 2005 und 2010) hörten wir auf den Tanzflächen, die uns die Welt bedeuteten, das Lied „Same Jeans“ von der schottischen Band The View. Ein schöner, schnoddriger Ohrwurm, ein Indiehit und zugleich eine Art Lebenseinstellung. Ich kann mich nicht richtig dran erinnern, ob ich die Band zu dieser Zeit schon mal live gesehen habe, es ist durchaus möglich! Falls nicht, habe ich das jetzt nachgeholt, denn die Herren spielten Mitte Februar im kleinen Club vom FZW.

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Tatsächlich war ich erstmal skeptisch, als ich den Namen The View in der Programmvorschau des FZWs las und war nicht sicher, ob es nicht noch eine andere Band mit dem Namen gibt. So lange hatte ich nichts mehr von ihnen gehört. Eigentlich waren sie nach ihrem Debütalbum – und das ist ja schon fast zehn Jahre alt – für mich gar nicht mehr groß in Erscheinung getreten. Da konnte ich lange im Kopf kramen, mir fiel kaum ein zweites Lied ein. Und trotzdem – Tickets kaufen. Natürlich! Erinnerungen an die gute, alte Zeit und das alles quasi vor der Haustür.

Nach einem krankheitsbedingt sehr kurzen Auftritt der Vorband The Stamps, ging es dann also los. Natürlich ist die Band mittlerweile auch ein paar Tage älter geworden (sind aber zumindest teilweise immer noch jünger als ich), aber da ich mich immer noch nicht daran erinnern kann, ob ich sie schon mal live gesehen habe, habe ich auch keinen Vergleich zu einem Live-Auftritt von 2007. Die heutige Band gefällt mir sehr gut, ich erkenne überraschend viele Lieder wieder und darf ein bisschen in Erinnerungen schwelgen. Es ist jetzt nicht so, dass ich Zuhause direkt als erstes die Diskografie rausgekramt und noch mal durchgehört habe. Ich hätte auch immer noch nicht sagen können, wieviele und welche Alben ich von der Band besitze (es sind die ersten drei, ich habe jetzt extra mal nachgeschaut). Aber es war ein unterhaltsamer Abend, mit einer sehr gut aufgelegten Band und einem äußerst angenehmen Publikum.

Wir tingeln uns also durch ein paar Jahre wunderbarsten schottischen Indiesound, eine Zugabe gibt es übrigens irgendwie nicht. Als ich einige Tage später mich mit einem Zuschauer des kölner Konzerts austausche, erfahre ich, dass es dort schon einen Zugabeblock gab – der bestand allerdings auch nur aus den Liedern, die die Band bei uns zuletzt gespielt hat. Alles gut also, vielleicht hatten die Band einfach nur keine Lust, die Bühne zu verlassen. Ich bin eh nicht der Meinung, dass Bands eine Zugabe geben MÜSSEN.

Ach ja, die 2000er, da gab es schon eine Menge guter Musik, die ich schon heute gelegentlich vermisse.
Und da ist er, mein Hit:

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Ein Gedanke zu „our night out: the view (17.02.2016, FZW Dortmund)

  1. Same Jeans! Das hatte ich ja schon gar nicht mehr auf dem Schirm.
    Jaja, die guten alten Zeiten… 😉

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