DoSperenzkes: 200 Jahre Westfalen. Jetzt!

Im dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte kann man sich derzeit die Ausstellung „200 Jahre Westfalen. Jetzt!“ anschauen, die ich schon länger auf meiner imaginären To See-Liste stehen hatte. Als dann das Dortmunder Mädel im Rahmen der von ihr organisierten Foto-Tour „Dortmund Sperenzkes“ zu einem Besuch der Ausstellung einlud, sagte ich kurzerhand zu. Besser geht es ja kaum, denn diese Tour versprach nicht nur eine Führung durch die Ausstellung, sondern wir durften auch Smartphone-Fotos machen und im Netz teilen. Das wird ja sonst im Museum nicht immer so gerne gesehen.

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So aber hieß es: Akku aufladen und los. Mal reinschnuppern in die letzten 200 Jahre. Wie wurde Westfalen gegründet, wie hat es sich entwickelt, wodurch wurde es geprägt? Mit Hilfe von hunderten Exponaten macht die Ausstellung Westfalen ein bisschen greifbarer.

Westfalen ist der etwas größere Teil des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen – und da ich ja in Ostwestfalen aufgewachsen und nun im Ruhrgebiet Zuhause bin, konnte ich mich über noch mehr Dinge freuen, die ich kannte. Ein Dürkopp-Fahrrad! Eine alte Buttermaschine von Miele! Crüwell-Reklame! Mähdrescher von Claas! Dinge, die mein Herz erfreuen, weil sie mich an Ostwestfalen erinnern. Und dann natürlich auch die Dinge, die mich heute hier begeistern – da ist dann natürlich auch die kleine nachgebaute Kneipe ganz weit vorne gewesen. Gelacht habe ich über das nachgestellte Zimmer von Waltroper Zwillingen, die ihre persönliche Sammlung dem Museum für die Zeit der Ausstellung zur Verfügung gestellt haben. Das Leben ist für die beiden bestimmt nicht immer ganz einfach…

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Die Ausstellung ist thematisch ein bisschen sortiert, in Religion, Landwirtschaft und dann noch so Alltag von früher bis heute. Dadurch, dass wir von der Kuratorin sowie der zuständigen Mitarbeiterin im Bereich Pressearbeit begleitet worden sind, haben wir noch ein paar zusätzliche Informationen und die ein oder andere Anekdote erzählt bekommen. Ich mag sowas ja, in dem Fall war es noch besser, weil ich Westfalen so mag. Ich bin bekennender Westfalen-Fan, mir gefällt die Region, weil sie so unglaublich vielseitig und bunt ist – auch wenn das womöglich manchmal auch erst auf dem zweiten Blick der Fall ist.

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Knapp zwei Stunden haben wir in der Ausstellung verbracht und man hätte durchaus auch noch länger gucken können. Auch für Kinder ist es meiner Meinung nach geeignet, es gibt da sogar noch ein paar Extras für sie.

Wer sich die komplette Ausstellung anschauen möchte, der kann das noch bis zum 28.02. im Museum für Kunst und Kulturgeschichte tun – ich persönlich kann es nur empfehlen. Wer sich generell für solche Foto-Walks in Dortmund interessiert, der kann zum Beispiel bei Twitter den Dortmund-Sperenzkes folgen oder mal das Dortmunder Mädel Maike kontaktieren. Ein paar weitere Eindrücke könnt ihr natürlich auch bekommen, wenn ihr bei Instagram nach den Hashtags #DoSperenzkes und #200jwj sucht.
200 Jahre Westfalen. Happy Birthday (nachträglich)!

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