von Vorsätzen, Rückblicken, Wünschen und so

Zum Jahreswechsel fiel mir auf, dass es jetzt 10 Jahre her ist, dass ich mein persönliches „Anti“-Jahr 2006 durchlebte. Die Kurzfassung von dem Jahr: gebrochene Herzen und viele verkaterte Wochenenden. Sex, Drugs and Rock’n’Roll. Und rückwirkend war es natürlich…gut. Zum einen hatte ich auch eine Menge Spaß und zum anderen hat es mich auch irgendwie geformt. Und zwar nicht nur die Bierplautze, sondern auch die inneren Dinge. Es hat mir gezeigt, wer und was für mich wichtig ist und meine Gelassenheit gesteigert. Es klappt schon immer alles irgendwie. Das war vor zehn Jahren und das passt auch heute noch. Am Silvesterabend 2006 zog ich dann übrigens erstmals eine rote Unterhose an, weil das ja angeblich Glück in der Liebe bringen soll. Das mache ich seitdem immer so, meine einzige Silvestertradition. Egal, ob ich wild feiere oder die Silvesternacht im kleinen Kreis und ganz gemütlich verbringe: die rote Unterbuchse ist immer am Start.

Meine Vorsätze für 2016 habe ich am 31.12. übrigens schon bei Twitter bekanntgegeben: mehr Zimtschnecken backen und essen. Das war allerdings ein bisschen geflunkert, denn ich habe den Vorsatz mehr neue Gerichte zu kochen. Ich habe ein Regal voller Kochbücher und eine ellenlange Bookmarked-Liste mit Rezepten und koche dann doch oft das Gleiche oder zumindest ähnliche Gerichte. Es sind also kulinarische Vorsätze, das finde ich ganz ok. Ansonsten beschränke ich mich eher auf Wünsche an das neue Jahr, nämlich dass es friedlicher und entspannter wird. Allerdings, da bin ich ehrlich, habe ich da wenig Hoffnung. Wenn man mal ne halbe Stunde bei Facebook verweilt und ein bisschen auf diversen Seiten rumstöbert, dann kann einem schon schlecht werden vor Angst um die eigene Gesellschaft. Immerhin war ich schon lange nicht mehr so dankbar für meine Freunde und meine Familie. Es hat also alles seine Vorteile.

Ich gehe recht entspannt an das neue Jahr heran und habe wenig große Erwartungen. Ich würde mich freuen, wenn ich weiterhin zufrieden sein kann und es schaffe, mich über die schönen Momente und Dinge zu freuen, mögen sie noch so klein sein. Das macht nämlich ziemlich glücklich, so dauerhaft. Und wenn nicht, dann backe ich eben Zimtschnecken.

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Kategorien: I hope, I think, I know | Hinterlasse einen Kommentar

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