our night out: Maximo Park (09.12.2015, Essigfabrik Köln)

Wer sich ein bisschen (mehr) mit Musik beschäftigt, der hört nicht nur die „Hits“ von Bands, die ja eventuell auch im Radio laufen, sondern der hört dann das ganze Album oder dann vielleicht alle und manchmal kauft man sie dann sogar. Und dann ist es natürlich so, dass man von einer Band ein Lieblingsalbum hat (und zwar im Regelfall das erste oder spätestens zweite Album der Band, danach geht es leider oft bergab, zumindest in den letzten 10/15 Jahren ging mir das häufig so).

Es sind bei mir wenige Bands, aber es gibt sie: die, die es geschafft haben, dass ich ein komplettes Album von ihnen liebe. Ich zähle nicht alle auf, aber es sind Oasis natürlich (die ersten zwei), Embrace (die ersten zwei), Ocean Colour Scene womöglich sogar noch mehr, Kettcar (auch hier sind die ersten zwei die stärksten) und auch das erste Album von Maximo Park – A Certain Trigger – gehört dazu. Jedes Lied ein Hit, ein Herzschlagmoment, ein Gefühl, ein ganzer Eimer voller Erinnerungen.

Wenn man zu einem Konzert geht, dann wünscht man sich ja heimlich immer, dass die Bands vor allem die alten Songs spielt, die „alten, guten“ Lieder, weswegen man sich in die Band verliebt hat. Vielleicht die Lieder, bevor sie so bekannt wurden, oder bevor sie irgendwie ihren Stil weiterentwickelt oder geändert haben. Und dann freut man sich wie Bolle, wenn es zumindest eine gute Mischung ist und man so auch auf seine Kosten kommt.

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Sehr lange Vorrede, kurzer Sinn: Maximo Park haben mir meinen (und nicht nur meinen) Wunsch erfüllt und haben zum zehnjährigen Geburtstag des ersten Albums Konzerte gegeben, auf denen dieses komplett gespielt wurde. Manchmal muss ich mich noch kneifen, damit ich das wirklich glauben kann.

Ein Konzert in zwei Teilen, zunächst eine Art Best Of zum aufwärmen (und da gibt es nach dem ersten Album immer noch ziemlich viele gute Hits) und dann nach einer kurzen Pause dann einfach „A Certain Trigger“ in der Reihenfolge wie es auch auf dem Album zu hören ist.

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Da hat man das Album etliche Male gehört, kennt die Reihenfolge und live ist es dann natürlich noch mehr. Maximo Park ist halt auch einfach eine starke Live-Band. Und mit diesem Jubiläumskonzert haben sie mir – und wahrscheinlich vielen anderen Menschen – wirklich einen Traum erfüllt. Leider weiß man dann allerdings auch ziemlich genau, wann es vorbei ist. Schade. Zugabe gibt es bei diesem Konzept auch nicht, das Album hat schließlich keinen hidden Track.

Trotzdem eine Idee, die mehrere Bands ruhig mal übernehmen könnten. Ich glaube, da würde man viele Fans sehr glücklich machen können. Endlich werden mal die ganzen Hits gespielt! A Certain Trigger war jedenfalls ein grandioser Jahresabschluss.

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