our night out: Life In Film (16.09.2015, Blue Shell Köln)

Ich bin ja eigentlich nicht so wild geduldig, dieses Mal aber schon: drei Anläufe brauchte die Band, bis sie es dann tatsächlich ins Blue Shell schaffte. Von Januar über Mai bis September. Auf dem Weg nach Köln apokalyptische Regenfälle, es ist unter der Woche und ich denke mir, dass ich es einfach sein lassen sollte. Unter der Woche nach Köln fahren, um ein Konzert zu sehen, ist nervig. Die Fahrt ist nervig, die Parkplatzsuche ist nervig. Also verspreche ich mir hoch und heilig (jaja), in Zukunft nur noch am Wochenende für Konzerte bis nach Köln zu fahren. Oder für absolute Wahnsinnskünstler. David Bowie zum Beispiel. Bereits gekaufte Karten lasse ich natürlich nicht verfallen, das wäre ja blöd. Aber ich bin schon sehr froh, dass auch in Dortmund momentan eine Menge los ist.

Lange Rede, jetzt aber endlich mal zum Konzert! Das Blue Shell ist ja ein ziemlich kleiner Laden, ich war dennoch überrascht, wie voll er war. Denn hätten Life In Film nicht vor zwei Jahren beim Way Back When-Festival gespielt (wo ich sie aus Termingründen verpasst habe), dann hätte ich vermutlich noch nie von ihnen gehört. So aber fand ihr Debut-Album „Here It Comes“ den Weg in unseren Haushalt und in mein Ohr. Und was soll ich sagen: dieses Stück Musik kann es durchaus in meine Jahres Top Ten schaffen. Und ich hoffe, es wird auch weiter so mit denen laufen und sie werden dann doch noch berühmt. Potenzial ist ja da, mit diesen sehr eingängingen Popsongs und dem sympathischen Auftreten. Da muss doch bei der nächsten Tour auf jeden Fall schon ein größerer Club drin sein. Hat ja bei anderen Bands auch geklappt.

IMAG1924

Da steht man im Publikum, vergisst Regen und Stress, lauscht den bekannten und neuen Liedern, kann fast das Publikum um einen herum ausblenden und freut sich einfach mit der Band. Denn die haben da Lust drauf, das merkt man einfach. Und das macht sie ja noch toller und dann widerum möchte ich doch nicht, dass sie groß und berühmt werden und alle sie im Radio hören und sie dann irgendwann im Sumpf der Belanglosigkeit enden. Jetzt noch spielen sie sich direkt in mein Herz, klingen ein bisschen wie die alten (!) Kings Of Leon und wirken komplett wunderbar unaufregend. Ohne dabei langweilig zu werden, sondern einfach nur berührend schön und gut.

Mehr davon!

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