Festivalsommer 2015: Haldern Pop

Seit 2001 bin ich jährlich ein (langes) Wochenende in Haldern am Niederrhein. Nur 2003 habe ich pausiert, weil ich bei einer Hochzeit eingeladen war, aber ansonsten gehört für mich das Haldern fest zum Jahresprogramm dazu. Glücklicherweise habe ich immer Freunde, für die das ebenso ist, somit ist es mittlerweile nicht nur ein Wochenende voll guter Musik, sondern vor allem ein großes Wiedersehen und ein Miteinander Gleichgesinnter.

Trotzdem steht die Musik immer noch im Vordergrund. Dieses Jahr habe ich vorher schon in ein paar Bands reingehört, aber es gibt dann ja immer noch ein paar neue Entdeckungen oder Tipps. Ich wollte hauptsächlich die DMA’s sehen:


Ansonsten stand noch The Slow Show ganz oben auf meiner Wunschliste, aber während des Konzerts war ich dann damit beschäftigt, den Pavillon des Zeltplatzes vorm Unwetter zu schützen. Was ein Glück, dass ich es beim Way Back When schon geschafft hatte, sie zu sehen, aber dennoch mehr als schade. Ich glaube, da habe ich meinen Haldern-Moment verpasst. Ärgerlich.
Natürlich habe ich aber ein paar andere Bands gesehen, die mir sehr gut gefallen haben. Olli Schulz, Sonne und Markus Wiebusch, Courtney Barnett (jawohl, eine Frau!), DMA’s, The Districts und noch ein paar mehr.

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Es war ein besonderes Haldern dieses Jahr, vergleichsweise wenig Musik, aber dafür viele Herzensmomente. Zum Beispiel als ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Bernhardinerhündin streichelte. Die war noch entspannter als schottische Schafe. Wahnsinn.
Und auch sonst, ein paar wunderbare Tage. Viel Sonne und somit viel Staub. Und dann irgendwann die Regenmassen. Extremes Wetter führt zu wunderbar schmutzigen Füßen. Festivalfeeling!

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Und mein Haldern-Moment? Der darf doch nicht fehlen! Auch wenn mir der Verzicht von The Slow Show immer noch zu schaffen macht, so gibt es wohl doch einen und der kam überraschend. Denn ehrlich gestanden hatte ich mir vom Konzert von Markus Wiebusch gar nicht so viel versprochen. Obwohl ich ja riesiger Kettcar-Fan bin. Also war. Also bin von den älteren Sachen. Mehr als riesig. Die neueren Werke und das Solo-Album zündeten bisher bei mir noch nicht so richtig. Aber dann kam da plötzlich eine zweite Strophe zu „Balkon gegenüber“, dann kamen da plötzlich die Worte vom Abschied und dann kam zuletzt noch dieser wirklich große Hit.

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Er sagte: vergesst mich nicht.
Versprochen.

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Ein Gedanke zu „Festivalsommer 2015: Haldern Pop

  1. airsign

    2003 war ich auch am Haldern WE auf einer Hochzeit. 😁 Bei 38 Grad keine schlechte Alternative gewesen. 😉

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