Fàilte gu Alba – Edinburgh

Mit dem Flugzeug nach Glasgow, vom Flughafen mit dem Bus in die Stadt und von dort aus mit dem Zug nach Edinburgh. Schon da bin ich etwas verliebt in Schottland, denn Verkehrsmittel sind nicht überfüllt, es gibt ausreichend Möglichkeit, sein Gepäck zu verstauen, es gibt free WiFi und niemand stinkt. Vielleicht war das Zufall, aber ich kann mich nicht erinnern, in Schottland an stinkenden Menschen gestanden zu haben.

Wie auch immer: Edinburgh. Du schöne Stadt. Gewohnt haben wir am Haymarket, das ist schon ziemlich zentral und es fährt noch eine Tram ins direkte Zentrum. Das besteht im Wesentlichen aus der Old Town und der New Town und beides ist sehr sehenswert. Eigentlich gibt es in Edinburgh (zumindest so im Zentrum) nur eine Bausünde und das ist der Bahnhof. Ansonsten ist das Schloss natürlich sehr präsent, trohnt regelrecht über der Stadt.

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Und ansonsten sieht man sehr viele historische Gemäuer, daneben aber auch neue und auffällige Architektur wie zB das Parlament. Und viele wunderschöne Gassen. Einfach mal durchstreifen, verlaufen kann man sich eigentlich nicht. So riesig ist Edinburgh ja auch nicht, man kann eigentlich so gut wie alles angenehm zu Fuß erreichen.
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Ein bisschen anstrengender, aber sehr lohnenswert: bergauf! Edinburgh hat zwei Berge, einmal die Salisbury Crags und dann den etwas niedrigeren Calton Hill. Auf zweiteren bin ich dann raufgeklettert, der Ausblick lohnt sich auf jeden Fall!

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Edinburgh war der perfekte Einstieg, denn obwohl es eine Stadt ist – sogar die Hauptstadt von Schottland – ist es überschaubar, entspannt und ein bisschen gemütlich. Da kann man schön rumsitzen, die Seele baumeln lassen und das erste Cider trinken. Aber gleichzeitig ist es noch urban genug für tolle Plattenläden, ein bisschen shopping und eine sehr abwechslungsreiche Gastronomie (Tipp: The Olive Branch). Außerdem findet man hier zusätzlich noch ein paar Filmkulissen und -inspirationen.

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(Die Victoria Street, Inspiration zur Winkelgasse aus Harry Potter, JK Rowling hat einen Teil der Geschichte nur ein paar Straßen weiter geschrieben)

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(Die Treppe aus der Anfangs-Sequenz von Trainspotting)

Drei Tage Edinburgh, da kann man genug rumbummeln, auch mal zur Küste (Leigh) fahren, ausreichend Pausen machen, Ausblicke genießen und Sonne im Park einfangen. Das Castle haben wir uns geschenkt, den höheren Berg auch. Man muss sich ja noch was für einen möglichen zweiten Besuch aufsparen.
Am letzten Tag in Edinburgh gönnten wir uns ein „full scottish breakfast“ im Hotel, darüber berichte ich aber ein anderes Mal. Anschließend holten wir den Mietwagen ab, der uns die nächsten neun Tage treu durch das Land begleiten würde. Auf zum Roadtrip!

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Kategorien: Travellers Tune | Schlagwörter: , | 4 Kommentare

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4 Gedanken zu „Fàilte gu Alba – Edinburgh

  1. Hach toll! Ich würde so gern mal nach Schottland. Aber immhin England und Irland hab ich ja schon geschafft 🙂
    Freue mich auf weitere Impressionen! Lg

  2. Oh, ist „Fàilte gu Alba“ Gälisch? Ist mir bis heute noch nicht unter gekommen…

  3. ICh war auch sehr schnell begeistert von Schottland und Edinburgh. ICh will unbedingt wieder hin!

  4. Miss James

    @haydee: Es ist definitiv eine Reise wert!
    @Martina: das ist gälisch für „Willkommen in Schottland“
    @schauwerte: Ich auch!

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