Festivalsommer 2015: Way Back When (Dortmund)

Nach der Festival-Premiere im vergangenen Jahr wurden nur wenige Wochen später die Super-Early Bird-Tickets für 2015 besorgt (das gesparte Geld wurde dann direkt am Merchandise-Stand wieder versenkt). Da stand beim Ticket-Kauf nur der Termin fest, ansonsten nichts. Aber: mach ich beim Haldern Pop ja auch so, no risk no fun. Oder auch no risk no good music. Ganz ehrlich, ich war einfach sehr sicher, dass mir das Line Up gefallen wird. Und ich gehöre ja auch nicht zu den Leuten, die sich immer noch alles offen halten müssen, weil man ja noch nicht weiß, was sein wird. Was man hat, das hat man. Ich hatte nun also schon im Juli 2014 einen Termin für Pfingsten 2015 – das 2. Way Back When-Festival.

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Nach und nach wurden Künstler bestätigt und die Locations bekanntgegeben, die Vorfreude wuchs. 2015 also auch das FZW und das Domicil, als dritte Spielstätte nun aber (die Kaktusfarm steht ja nicht mehr) die Pauluskirche. Das war natürlich mal eine Ansage! Tolle Wahl!
Vorab natürlich auch mal in die Bands reingehört, sich Notizen zum Line Up gemacht, überlegt, wo man was sieht. Und dieses Jahr habe ich es tatsächlich zu allen drei Spielstätten geschafft. Und ich habe alles gesehen, was ich mir vorher auch so als sehenswert überlegt hatte. Plus noch ein bisschen mehr.

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Und so sah mein persönliches Line Up aus

Freitag:
Arkells, Sizarr, ein bisschen Citizens (nur vom Vorraum vorm FZW-Club aus), Sea Wolf und The Rural Alberta Advantage (Arkells bis Citizens im FZW, Sea Wolf und The Rural Alberta Advantage im Domicil)

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Samstag:
Wanda im FZW, The Slow Show in der Pauluskirche und dann noch eine Weile Fink im FZW (Fink hatte ich letztes Jahr in Haldern schon nicht oder nur teilweise gesehen und wusste dann auch wieder, wieso das so war).

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Sonntag:
Klaus Johann Grobe, Trümmer, Only Real, Foxygen und einen Teil der Allah-Las (alles im FZW)

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Alle Konzerte und Bands so unterschiedlich, aber dennoch passend. Der krasseste Unterschied war vermutlich, nach dem Konzert von Wanda in der FZW-Halle zur Kirche zu gehen und da den Klängen von The Slow Show zu lauschen. Ich hörte davon, dass dort Zuschauer vor Ergriffenheit geweint haben. Dafür saß ich vielleicht zu weit hinten, aber gefallen hat es mir trotzdem sehr gut.

Der Preis für die abgefahrenste Performance geht auf jeden Fall an Foxygen, da stand ich in der ersten Reihe und hatte die ganze Zeit Sorge, dass sich jemand (hauptsächlich der Sänger) verletzt oder versehentlich verletzt wird. Das war eine Mischung aus Rocky Horror Picture Show, einem sehr wilden Flaming Lips-Auftritt, einem Kindergeburtstag, Cheerleadern und – nun ja – einem Drogentrip. Wahnsinn.

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Meine Highlights? Wanda, The Slow Show, Sea Wolf und The Rural Alberta Advantage. Alle auf ihre Art berührende Glücklichmacher. Weitere Herzmomente: Leute treffen und sich mit ihnen über Musik austauschen. Den Bärentatzen zu den verschiedenen Locations folgen.
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(und die Verpflegung in der benachbarten Burger-Initiative)

Dortmund, du kleine Indiepop-Perlen-Hauptstadt. Das Way Back When hat sich nun wohl endgültig etabliert, ich freue mich auf 2016 und am Ende bleibt nur eins zu sagen: AMORE!

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3 Gedanken zu „Festivalsommer 2015: Way Back When (Dortmund)

  1. So schön war das. Und wir hatten definitiv ein sehr ähnliches Programm :)!

  2. Hach – The Slow Show hätte ich auch gerne mal gesehen 🙂

  3. Miss James

    Das lohnt sich wirklich, live sehr beeindruckend!

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