ich esse

Ich esse gern. Und viel. Und alles. Also fast alles. Bei Innereien streike ich, aber ansonsten bin ich nicht sehr wählerisch.

Ich esse gern. Ich esse gerne vegetarische oder vegane Gerichte. Das Fehlen tierischer Produkte empfinde ich nicht zwangsläufig als Verlust beim Essen. Ich esse ein leckeres Kichererbsencurry und denke dabei „lecker“ und nicht etwa „oh, das ist vegan!“ Ich lade auch selten Bilder von meinem Essen bei Instagram hoch, weil mir das merkwürdig vorkommt. Ich esse übrigens auch gerne Steaks und Wiener Schnitzel. Nur halt in Maßen.

Wenn man aber bei Instagram auf die Bilder schaut, auf denen ich verlinkt bin, dann sieht man da viel Essen. Weil ich gerne esse. Und viel. Und gerne viel in Gesellschaft. Alleine esse ich oft nur zum satt werden, in Gesellschaft dagegen esse ich viel lieber. Ich mag dieses kommunikative Beieinander am Tisch und bin in der Hinsicht ein typisches Großfamilienkind. Am Tisch wird zusammen gerückt, irgendwie finden alle Platz und dann werden Töpfe und Schüsseln einfach herumgereicht und jeder nimmt was er mag. Wenn mir jemand aktiv am Tisch etwas anbietet macht mich das immer etwas nervös, vor allem wenn es direkt vor mir steht. Ich fühle mich dann oft verpflichtet, noch einen Nachschlag zu nehmen, auch wenn ich satt bin. Im Umkehrschluss bin ich oft eine schlechte Gastgeberin, weil ich meist gar nicht daran denke, meinen Gästen etwas anzubieten. Steht doch offen auf dem Tisch, kann sich ja jeder nehmen. Wenn es immer so einfach wäre.

Ich esse gern. Jetzt ist Fastenzeit und wie jedes Jahr verzichte ich 40 Tage lang auf Süßkrams und Co. Schokolade, Kuchen, zuckerhaltige Limonade, Chips, der Kantinen-Nachtisch und so weiter. Und wie jedes Jahr gönne ich mir zwei Ausnahmen. Eine ist direkt morgen, da wir Gäste zum Kuchen essen eingeladen haben. Timing ist alles. Und dann bin ich demnächst zum Waffeln essen eingeladen, da gibt es dann Ausnahme Nummer 2.

Heute Nacht habe ich von Karamell-Macchiato geträumt und bin mit dem Gedanken aufgewacht, dass das ja jetzt „verboten“ ist. Ansonsten geht es mir aber noch sehr gut. Heute Abend gibt es Lasagne, die tröstet mich.

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Kategorien: me, myself & I | Hinterlasse einen Kommentar

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