our night out: Royal Blood (10.01., Live Music Hall Köln)

Royal Blood spielten im vergangenen Sommer beim Haldern Pop-Festival im Spiegelzelt, ich habe sie allerdings nur etwas halbherzig von außen angeschaut. Allerdings verließen Teile meiner Festival-Peergroup das Spiegelzelt so euphorisch, dass der Name zumindest im Hinterkopf blieb.

Im August kam dann auch das Debütalbum „Royal Blood“ auf den Markt und zog ziemlich schnell in diesen Haushalt ein. Ein paar Mal gehört, und es war klar: hätte ich mich beim Festival mal ins Spiegelzelt bequemt. Nun gut. Glücklicherweise gibt es ja gelegentlich noch eine zweite Chance.

Zum Beispiel letzten Samstag in der Kölner Live Music Hall. Die übrigens ausverkauft war, was ich schon ziemlich bemerkenswert für eine Band finde, die man eigentlich erst seit dem Sommer auf dem Markt kennt. Die Halle fasst immerhin bis zu 1800 Besucher – Respekt. Aber offensichtlich gibt es noch ausreichend Menschen, die diese Art der Musik wertschätzen. Diese Art?

Royal Blood ist ein Duo. Mike Kerr singt und spielt Bass, Ben Thatcher ist der Schlagzeuger. Exotische Kombination, so ohne Gitarre oder Keyboard. Aber es klappt, und wie! Live sogar noch mehr als auf Platte. Die zwei schaffen mehr Druck als so manche vier- oder fünfköpfige Band. Vielleicht ein bisschen vergleichbar mit den „alten“ Johnossi. Oder vielleicht noch ne Schippe mehr.

Bilder habe ich übrigens überhaupt keine gemacht, dafür stand ich etwas zu weit von der Bühne weg und hatte auch keine Lust, überhaupt zu testen, ob die was werden. (Man könnte fast meinen, ich hätte geahnt, dass der ganze Spaß nur 50 Minuten dauert und wollte keine Zeit verlieren). Aber hier könnt ihr auch noch reinschauen, da gibt es noch was fürs Auge.

Das erste Konzert in 2015, und dann gleich so ein Kracher. Das Konzertjahr startet also voller Energie, das gefällt mir. Ein bisschen (!) Krach schadet ja nicht, sondern sorgt durchaus für ein bisschen Glück in Kopf und Herz. Samstag jedenfalls hat das sehr gut geklappt, auch wenn das Konzert wirklich enorm schnell vorbei war. Das ist halt der Nachteil, wenn erst ein Album auf dem Markt ist.

So kann es weitergehen, mit dem Konzertjahr und mit Royal Blood. Ein vielversprechender Anfang.

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Ein Gedanke zu „our night out: Royal Blood (10.01., Live Music Hall Köln)

  1. Ich habe mir vor kurzem, nach Deiner Ankündigung auf Twitter, das Royal Blood Album gekauft und bin schwer begeistert. Danke für den Tipp.

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