Pottspot: Deusenberg

Momentan meint es das Wochenend-Wetter wirklich außerordentlich gut mit uns. Nach dem Sonntag am Lanstroper Ei folgte dann ein sonniger Samstag. Also die Coco Lores ins Auto gepackt und mit ihr den Weg nach HuckardeDeusen gemeistert. Unser Ziel: der Deusenberg, eine ehemalige Mülldeponie im Nordwesten von Dortmund.

Seit etwa 10 Jahren (und nach ausgiebigen „Renovierungs“-Arbeiten) ist der Deusenberg ein Ausflugsziel, und war sogar im allerersten Dortmunder Tatort zu sehen – als Fundort der Leiche. Das besondere am Deusenberg ist die Mountainbike-Anlage. Ich glaube, im Sommer muss man da schon aufpassen, dass man nicht versehentlich auf den Weg für die Mountainbiker kommt und überfahren wird. Aber einen Fußweg bergauf gibt es auch, der ist auch sehr angenehm zu gehen und dann kann man oben einen wunderbaren Ausblick genießen. Ich glaube fast, so gut ist er nirgendwo sonst in Dortmund. Und das obwohl – oder vielleicht auch gerade weil – man auf eine Menge Industrie guckt.

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Im direkten Blickfeld des Deusenbergs steht nämlich die alte Kokerei, die Emscher-Kläranlage, der DEW-Gasometer und das gigantische Ikea-Zentrallager. Ich gebe zu: es gibt sicherlich schönere Ausblicke. Aber wenn ich darüber nachdenke, wie es da wohl war, als die Kokerei noch lief, die Emscher ein stinkendfauliger Bach (eine Köttelbecke!) war und dieser Berg eine Mülldeponie – es ist dann doch fast schön heutzutage.

Oben angekommen waren wir fast alleine dort und genossen den Ausblick und die Ruhe. Ein bisschen verrückt: unten hatten wir uns noch über den blitzblauen Himmel und das super Wetter gefreut, oben mussten wir dann feststellen, dass zumindest südlich alles in einem zarten Nebeldunst lag. Aber das machte es fast noch ein bisschen schöner, weil alles noch ruhiger wirkte.

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Wenn man übrigens oben angekommen ist, dann hat man auch dort immer noch eine Menge Platz. Auch hier sieht man Teile der Mountainbike-Arena, die man auch einfach mal todesmutig besteigen kann.

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Und tatsächlich haben wir es sogar unfallfrei wieder runter geschafft. Anschließend blieben wir dann doch auf dem Fußweg und drehten noch eine Runde um mal überall das Panorama zu bewundern. So sieht man dann noch ein paar Kraftwerke und das Krankenhaus von Castrop-Rauxel (westlich), die Türme von der Zeche Minister Stein und der Zeche Fürst Hardenberg. Und um einen herum halt ziemlich viel nichts mit grün. Also Landschaft.

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Das Zentrallager ist übrigens wirklich kaum zu übersehen, es ist aber so unfassbar hässlich, dass ich euch das erspare. Stattdessen dann nochmal die Kokerei. Ein bisschen Industrieidylle.

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Im Sommer gern noch mal!

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Kategorien: Pottspots | Schlagwörter: , | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Pottspot: Deusenberg

  1. Da bin ich dann (wieder) dabei. Ohne Mountainbike, aber mit Akku. Und Picknickkorb.

  2. Und wenn ich (mit Mina) mich anschließen darf, wäre ich auch dabei 🙂 Sieht schön dort aus!

  3. Miss James

    Auf jeden Fall!

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