Pottspot: Zeche Gneisenau (+ Halde)

Auf dem Rückweg vom Lanstroper Ei beschlossen wir, nicht den kürzesten Weg über die Bundesstraße nach Hause zu nehmen, sondern durch die Dortmunder Vororte zu fahren. Dabei führt der Weg dann durch Derne, wo der Blick unweigerlich auf einen alten Förderturm fällt.

HURRA! Ein Förderturm! Also den eigentlichen Weg mal kurz eben verlassen und ab dahin. Noch mehr HURRA: hinter dem Zechengelände (was umzäunt scheint, zumindest von der Straßenseite aus, von der wir kommen) ist noch eine Halde. Halden sind super. Perfekterweise geht jetzt ja auch gerade die Sonne unter und der Oberwahnsinn kommt noch: auf der Halde steht eine Schaukel. Also rauf da. Natürlich nicht die Stufen, die sind viel zu weit weg. Einfach mal querfeldein. Bergauf geht das auch, abwärts nehme ich übrigens immer gerne die offiziellen Wege.

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Von der Halde aus hat man zwei tolle Aussichtsmöglichkeiten. Auf der einen Seite ist die Zeche, auf der anderen Seite die Dortmunder Skyline, in das Orange des Sonnenuntergangs getaucht. Und dazwischen die Schaukel.

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Auf der Halde stand eine Familie, die ein paar Drachen steigen ließ. Außerdem gab es dort noch zwei Leute, die mit ihren Gleitschirmen herumwanderten. Was genau sie dort taten ist mir bis heute ein Rätsel. Vielleicht übt man so, bevor man dann richtig fliegt.

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Da kann man sich kaum sattsehen. Was für ein wunderbarer Abendhimmel. So eine Haldenbesteigung zur Zeit des Sonnenuntergangs lohnt sich immer. Hier noch mehr, dann da ist ja noch die Schaukel!

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Entweder mit Blick auf die Zeche (man beachte meinen wagemutigen Absprung aus etwa 40 cm Höhe) oder mit Blick auf den Sonnenuntergang. Beides super. Es sollten viel mehr Schaukeln auf Halden stehen.
Und unbedingt: man sollte viel häufiger nicht den kürzesten Weg nach Hause nehmen. Und dann noch: man sollte viel häufiger einfach mal spontan den Weg ändern, anhalten und aus dem Auto steigen. Es kann sich lohnen.

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Kategorien: Pottspots | Schlagwörter: , | 2 Kommentare

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2 Gedanken zu „Pottspot: Zeche Gneisenau (+ Halde)

  1. Wie recht du hast! Öfter mal spontan seinen Weg ändern und die Welt (oder Dortmund) entdecken!
    Liebe Grüße,
    Frauke

  2. Oh ja, Aussichtspunkte, „erwachsenentaugliche“ große Schaukeln und schöne Sonnenuntergänge sind was Feines – erst recht in Kombination 😉
    Grüße aus dem nahen Sauerland,
    Christoph

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