4 Jahre Dortmund

Wie die Zeit rennt. Dieses Jahr besonders. Mit einem Wimpernschlag vergeht eine ganze Woche. Und nun jährt sich der Umzug also mal wieder. Vier Jahre (208 Wimpernschläge). Ich kann niemandem raten, im Winter nach Dortmund zu ziehen, eigentlich kann ich nicht mal jemandem dazu raten, überhaupt im Winter in eine neue Stadt zu ziehen. Denn wenn alles dunkel, nass und kalt ist, dann ist es für jede Stadt schwer.

Mittlerweile weiß ich: Dortmund ist sehr lebenswert. Die Stadt ist enorm facettenreich und bietet eigentlich nahezu jedem irgendwas. Ich sollte mal für einen anderen Blog „meinen“ Kiez beschreiben und da war ich noch ziemlich neu in Dortmund und ich weiß noch, wie schwer das für mich war. Nun denke ich, dass ich nicht so sehr „meinen“ Kiez habe, sondern Dortmund mir einfach je nach Stimmung und Laune alles bieten kann. Ich möchte Streetart, Kunst, Schallplatten und Konzerte? Auf ins Unionviertel. Oder doch lieber köstliche Kuchen, Burger, herzallerliebsten Schnickschnack und ein wenig zwischen schönen Stadtvillen flanieren: das Kreuzviertel wartet. Oder ich möchte die Seele baumeln lassen und etwas Urlaubsfeeling: was ein Glück, Hörde und der Dortmunder Süden liegen vor meiner Haustür. Und in der Innenstadt geh ich ein bisschen shoppen, zum Friseur, schaukeln, Kaffee trinken, Hot Dogs oder Ägyptische Snacks essen. Und in der Nordstadt ist das schönste Kino und die charmantesten Kneipen. Und da war ich bei all dem immer noch nicht im Kaiserstraßenviertel, das auch immer geht.

Was Essen und Trinken betrifft, kann ich eigentlich immer irgendwelche Tipps und Empfehlungen aussprechen. Aber ich habe auch Museen und Galerien besucht, war schon im Stadion (und mag die Rote Erde immer noch lieber als das Westfalenstadion) und freue mich immer, wenn ich was neues sehen und entdecken kann.
Manchmal denke ich ja, dass Dortmund viel mehr klotzen sollte. Einfach mal ne Spur großkotziger an der Außendarstellung arbeiten. Damit beim Rest der Welt mal nicht nur Einwandererprobleme und Nazis mit Dortmund verbunden werden, sondern man woanders auch mal vom brillanten Schauspielhaus erfährt. Oder vom Vegan Street Day, der seit 2006 in Dortmund stattfindet. Und natürlich auch vom Nachtflohmarkt und vom Stein mit Vollausstattung

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Kategorien: Hometown Blues | Schlagwörter: | Hinterlasse einen Kommentar

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