our night out: Jens Friebe (08.10.2014, Studio 672 Köln)

Eins vorweg: ich habe während des gesamten Konzerts kein einziges Foto gemacht. Zum einen war der Raum sehr dunkel, es wären sowieso keine brauchbaren Bilder dabei herausgekommen. Zum anderen hat auch keiner der anderen Besucher ein Bild gemacht. Nicht einmal konnte man das helle Leuchten eines Kamera- oder Smartphonedisplays sehen. Wer unbedingt Bilder von Jens Friebe braucht, der kann sich welche auf der offiziellen Website anschauen. Oder auch hier, hinter mir hat dann wohl doch jemand mal einzwei Fotos gemacht.

Schon allein das ist wohl ein Zeichen dafür, dass es ein besonderes Konzert gewesen ist. Besonders klein, besonders charmant, besonders gemütlich (und leider auch besonders kurz). Jens Friebe, der mal in Köln gewohnt hat, kennt das Studio 672 und hat dort auch einige Zeit verbracht. Ich mag das, wenn die Künstler den Konzertort kennen und Erinnerungen mit ihm verknüpfen. Und so kleine Clubs sind ja eh genau meins. Mehr Nähe kann es kaum geben.

Das Konzert begann 45 Minuten später als zuvor angekündigt, das reicht bei mir eigentlich schon, um den Abend schlecht gelaunt zu verbringen. Aber Jens Friebe entschuldigte sich sehr charmant und legte dann mit seinen beiden Mitmusikern Chris Imler und Andi Hudl direkt los. Und sein Konzert entschädigte wirklich für die lange Wartezeit. Ich bin gar nicht so der riesige Jens Friebe-Fan – oder besser: ich war es bisher gar nicht. Aber bei dem Konzert erkannte ich, dass jeder einzelne Song ein kleiner Geniestreich ist.

Er stellte uns sein neues Album „Nackte Angst, zieh dich an, wir gehen aus“ vor (ich liebe den Titelsong), spielte aber auch ein paar alte Hits wie zum Beispiel „Sei mein Plus Eins“ oder „Königin im Dreck“.

Das kommt natürlich beim Publikum gut an, die Stimmung ist also durchgehend ausgezeichnet. So gut, dass mehr Zugaben gefordert werden, als von der Band scheinbar vorgesehen. Mehr war wohl nicht geprobt. Spielt man halt einfach nochmal was vom regulären Set.

Alle glücklich.

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