Miss James on Tour: oberes Mittelrheintal

Ein besonders schönes Geburtstagsgeschenk: ein Kurzurlaub im Schatten der Loreley. Da war ich nämlich noch nie, hatte aber schon die schönsten Dinge über diese Gegend gehört. Das reicht bei mir schon, um dieses Gefühl auszulösen, dass ich da unbedingt mal hin muss.

Und wie recht ich hatte. Ein langes Wochenende, wunderbarstes Herbstwetter, Federweißer-Saison. Der Rhein, Felsen, buntes Herbstlaub und überall – wirklich ÜBERALL – Burgen. Es war so ein Hach. Hachhach. Muss ja auch mal sein.

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Übernachtet haben wir im Hotel Schlaadt in Kestert, beides kann ich für so einen Ausflug unbedenklich weiterempfehlen. Kestert ist ein kleiner Ort in der Nähe von St. Goarshausen. Kein Touristenrummel, keine Suche nach Parkplätzen und man ist schnell an all den touristenrelevanten Orten. Zum Beispiel: der Loreley.

Da gibt es ja einmal den Felsen

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und einmal die Statue auf einer Halbinsel im Rhein.

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Auf dem Loreley-Felsen gibt es auch eine Statue und ich dachte noch, dass die ganz anders aussieht als auf den Bildern, die ich kannte. Die bekannte nackte Olle Statue steht dann halt unten „im“ Rhein. Immerhin haben wir das auch herausgefunden – aber scheinbar ist das noch ein Geheimtipp, denn da unten waren wir dann tatsächlich ziemlich allein.

Ansonsten gibt es dort ziemlich viele kleine, pittoreske Örtchen. Winzige Gassen, schöne Fachwerkhäuser und aktuell eine Menge Weinfeste. In St. Goarshausen fanden wir die Altstadt und aßen im Vorhof einer Galerie ein einfaches, aber unglaublich gutes Abendessen. Und direkt im Anschluss konnte man sich dann noch die Ausstellung anschauen. Essen und Kunst, gute Kombination.

Aber auch St. Goar (andere Rheinseite) und Braubach konnten überzeugen.

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Wohnen möchte ich da übrigens trotz all der Schönheit nicht. So nett der Ausblick auf Rhein und Felsen auch ist: der Geräuschpegel von Rheinschifffahrt und Bahnstrecken ist nicht zu unterschätzen und raubte mir zumindest in den frühen Morgenstunden gerne ein bisschen Schlaf. Also wenn, dann nur mit Vierfach-Verglasung.

Die Burg(ruinen) haben natürlich keine Vierfach-Verglasung. Da möchte ich aber auch eh nicht wohnen, die Heizkosten müssen ja mörderisch sein. Aber anschauen kann man sie ganz gut.

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Besichtigt haben wir Burg Rheinfels in St. Goar und die Marksburg in Braubach. Um alle Burgen in der Region anzuschauen müsste man dort allerdings mindestens eine Woche bleiben. Da könnte man direkt dann auch ein bisschen auf dem Rheinsteig wandern und eine Schifffahrt machen. Also eine richtige Schifffahrt, nicht um nur mal auf die andere Rheinseite zu wechseln.

Klare Sache: irgendwann komme ich wieder, gerne bei gleichem Wetter und mit Wanderschuhen im Gepäck. Bis dahin trinke ich einfach den mitgebrachten Wein.

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Kategorien: Travellers Tune | Schlagwörter: , | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „Miss James on Tour: oberes Mittelrheintal

  1. Ach ja, der romantische Rhein.. hat schon so seinen Grund, wieso es es Lieder und Geschichten über das Fleckchen gibt. Es ist wirklich sehr schön dort. Bis Königswinter bin ich gekommen bisher. Auch schon sehr schön. In Linz haben wir einen feinen Flohmarkt direkt am Rhein besucht. Eis gefuttert bei schönstem Wetter. Ich würde gerne noch mal in die Richtung…
    Lg

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