home is where your heart is

Neulich fand ich im Briefkasten einen Umschlag der Stadt Dortmund vor, und hatte direkt ein schlechtes Gefühl. Hatte ich mal wieder irgendwo geparkt wo ich nicht durfte? Ohne es zu merken irgendwas beschädigt?

War dann aber gar nichts Schlimmes sondern eher etwas Interessantes: ich bin ausgewählt worden, bei einer Bürgerumfrage teilzunehmen und sollte einen Fragebogen ausfüllen. Sowas mach ich ja sowieso gerne, also nahm ich mir den Fragebogen direkt zur Hand. Neben einigen Fragen über die Stadt gab es auch ein paar Fragen für die Statistik zu mir. Das übliche: Alter, Bildungsstand, in welchem Stadtteil ich wohne und dann auch die Fragen, wie lange ich schon in Dortmund wohne und wie sehr ich mich mit der Stadt verbunden fühle.

Sehr.

Vielleicht ist das so meine Art. Wo ich wohne, da möchte ich mich gerne wohlfühlen und auskennen. Ich beschäftige mich mit meinem Wohnort, interessiere mich für die Geschichte und für das Heute. Ich lasse mir von früher erzählen und informiere mich, was heute passiert. Zugegebenermaßen präsentiert Dortmund seine guten Seiten nicht immer gerade der breiten Öffenlichkeit auf dem Silbertablett, aber irgendwann bekommt man ein Gefühl dafür, wo man nach den für einen selbst relevanten Informationen schauen kann.
Also schau ich regelmäßig: was steht an? Konzerte, Lesungen, Straßenfeste wie das Still-Leben im Kreuzviertel, Ausstellungen und sonstige Events. Und natürlich auch: wo gibt’s (neue) Ausflugsziele? Leider ist der neulich geplante Ausflug zum Schloss Bodelschwingh für mich im wahrsten Sinne ins Wasser gefallen, ich hoffe, die öffnen noch mal irgendwann ihre Pforten für die Öffentlichkeit. Aber auch sonst habe ich noch ein paar Orte auf meiner „To See“-Liste für Dortmund. Und für die Umgebung sowieso. Ich möchte die Umgebung und die Stadt kennen. Möchte Bescheid wissen, wenn andere Personen über irgendwelche Orte sprechen und das auch irgendwo einordnen können, wo was liegt. Mittlerweile klappt das ganz gut, nur ein paar sehr westlich und nördlich liegende Ortsteile von Dortmund bekomm ich nicht immer ganz sicher auf die Reihe. Aber nun gut, Dortmund ist ja auch groß.

Je besser ich Dortmund kennenlerne, desto mehr liegt es mir am Herzen. Denn es wird so einfach mehr als nur ein Wohnsitz. Es wird ein Zuhause, in dem man sich auskennt und für das man lebt. Über dass man auch mal meckern kann, denn immerhin ist es einem nicht nur egal.

„Planen Sie, in nächster Zeit ais Dortmund wegzuziehen?“ – „Nein, eher nicht.“

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Kategorien: Hometown Blues, me, myself & I | 2 Kommentare

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2 Gedanken zu „home is where your heart is

  1. Grad hab ich bei Frauke gelesen, dass dein Blog heute 6 wird – da gratuliere ich doch ganz herzlich!
    🙂

  2. Miss James

    Oh, vielen lieben Dank!

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