Festivalsommer 2014: Rock Werchter

Ich bin ja eher so ein Menschenfeind. Oder besser: ein Menschenmassenfeind. Trotzdem begebe ich mich gelegentlich in so eine Masse und meistens hat es was mit Musik zu tun. Also Konzerten. Oder sogar Festivals. Und während ich zum Way Back When mit der U-Bahn anreisen konnte, muss ich fürs Rock Werchter sogar das Land verlassen. Wobei man von Dortmund aus ja recht schnell in Belgien ist – es sind rund 240 Kilometer bis nach Werchter.

Die beste Konzertbegleitung und ich hatten nur ein Tagesticket für den Samstag, verbrachten aber direkt die Zeit von Freitag Nachmittag bis Sonntag dort und übernachteten feudal (zumindest im Vergleich zum Festival-Zeltplatz) in Hasselt, etwa 50 Kilometer von Werchter entfernt. Wir hätten gern auch noch näher an Werchter übernachtet, aber die Hotels in der näheren Umgebung kann man zu diesem Wochenende einfach nicht bezahlen. Hasselt ist aber auch ganz nett, das lohnt sich auch.

Und das Rock Werchter lohnt sich halt auch. Zum dritten Mal für mich.

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Leider war uns der Wettergott nicht so richtig hold, aber es ging noch. Außerdem gab es Regencapes geschenkt, reichlich, da hatten wir genug zum anziehen und zum draufsetzen. Und solange es einem nicht ins Bier regnet…

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Das Line Up vom Rock Werchter kann sich immer sehen lassen. Über das ganze Wochenende verteilt standen dort unter Anderem Placebo, Damon Albarn (den haben wir ja letztes Jahr mit Blur dort schon gesehen), The Wombats, Arctic Monkeys, Paolo Nutini, Eels, Pearl Jam, The Black Keys, Pixies, Interpol und die Babyshambles auf der Bühne. Und noch wirklich viele mehr.

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Nachmittags liefen wir noch etwas übers Gelände, hörten mehr hier und da ein paar Klänge, zB von Midlake und Tune-Yards, zum ersten Mal vor der Bühne stellten wir uns bei Biffy Clyro.

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Meine Güte sind die langweilig. Dabei sind das doch Schotten, die sollten mich grundsätzlich schon begeistern, wenn sie nur den Mund aufmachen. Und den ein oder anderen Radiohit find ich auch ganz ok. Aber mir ist das zu sehr 30 Seconds To Mars-mäßig. So möchtegern. Daher lieber:

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Pommes mit Sauce Andalouse! Auch nicht wunderschön, aber sehr lecker. Jeder, der mal in Belgien ist, sollte Pommes mit Sauce Andalouse essen. Ohne Witz, absolute Gourmet-Empfehlung. Es ist der Pommeshimmel.

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Weiterhin gesehen: Triggerfinger (die das Pech hatten, als belgische Band während des Viertelfinals mit belgischer Beteiligung spielen zu müssen, vermutlich haben sie deshalb kurz vorm eigentlichen Ende ihrer Zeit die Bühne verlassen), The Black Keys, Pixies und noch ein halbes Lied Pearl Jam. Vielleicht bricht es manchen das Musik-Herz, aber Pearl Jam find ich auch langweilig.

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Auch wenn man es schafft, in den vorderen Bereich vor die Bühne zu gelangen, steht man gefühlt immer noch ein bis zwei Kilometer von der Bühne entfernt. Das ist halt der Nachteil so großer Festivals. Glücklicherweise gibt es ja Leinwände, da kann man dann schon ziemlich gut sehen. Aber da ich wieder mit leichtem Gepäck (also ohne Kamera) unterwegs war, sind die Smartphone-Bilder halt nur mäßig. Hier gibt es aber noch die offiziellen Bilder, da kann man auch mal durchstöbern wenn man mag.

Der Aufwand für so einen Tag beim Rock Werchter ist natürlich immer groß. Obwohl ich wirklich gerne dort bin und mich die entspannte Organisation vor Ort immer wieder begeistert, weiß ich gerade nicht, ob ich mich nächstes Jahr noch mal in die Menschenmenge wage. Da müssten schon Morrissey, Noel Gallagher und Ocean Colour Scene an einem Tag bestätigt werden. Aber erst mal abwarten, der Festivalsommer 2014 ist schließlich auch noch nicht vorbei.

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Ein Gedanke zu „Festivalsommer 2014: Rock Werchter

  1. Biffy Clyro finde ich auch langweilig – obwohl relativ ähnliche Bands wie Gaslight Anthem bei mir schon sehr weit oben in der Liste stehen.

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