Roadtrip 2013: Whale Watching

Cape Cod war schon ein echter Traum, aber das absolute Highlight war die Whale Watching-Tour, obwohl ich erst dachte, dass es der anstrengenste Tag meines Lebens wird. Und das nicht physisch, sondern eher psychisch. Denn anfangs starrt man einfach nur aufs Wasser, ohne, dass überhaupt irgendwas passiert. Und das ist ganz schön nervenaufreibend. War da was? Nein, nur eine Welle. Da? Nein. Werde ich schon verrückt? Vielleicht ein bisschen.

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Und irgendwann ist sogar das Land nicht mehr in Sicht, nur noch die blauen Wellen. Ich versuche ein wenig, der Biologin zuzuhören, die die Schiffstour begleitet, aber da der Motor so laut ist, verstehe ich kaum ein Wort. Immerhin: sie garantiert, dass wir Wale sehen werden. Das wurde es uns allerdings auch schon beim Ticketkauf, sonst hätten wir vielleicht auch doch etwas länger gezögert. Aber vor Cape Cod ist eine Sandbank mit Krill-Vorkommen. Da leben die Wale und sind zum Glück auch gewohnt, dass die Boote vorbeikommen.
Aber dann! Da ist doch was!

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Wale! Ganz nah am Boot. Da der Motor ausgemacht wird, um die Wale möglichst wenig zu stören, schwankt das ganz schön, aber eigentlich merkt man das auch gar nicht so richtig, weil man nur die Wale anstarrt. Großartig. Wie riesig groß die sind.

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Sieht man auf den Fotos leider nicht sooo gut, weil ein Großteil der Wale natürlich unter Wasser ist. Und auch so habe ich schon festgestellt, dass viele Leute sich die Bilder anschauen und „aha, ja, schön“ sagen, während man selbst voller Adrenalin im Blut ausflippen möchte. WALE! GANZ! NAH! DRAN! Die Wale sind wohl quasi die Live-Bands im Tierreich. Auf Fotos ganz ok, aber man muss sie halt mal gesehen haben.

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Ich jedenfalls musste an mich halten, um da nicht auf dem Schiff vor Rührung loszuweinen. Wale sehen, das geht ans Herz. Vor allem, wenn sie einem dann noch so schön mit der Schwanzflosse zuwinken. Wir waren etwa drei Stunden auf dem Wasser und haben dabei einige Wale gesehen, meist in zweier Gruppen, einmal auch zu dritt. Am liebsten wäre ich einfach ins Wasser zu ihnen gesprungen

Whale watching war definitiv ein Highlight – vielleicht das Highlight – des Urlaubs. Jeder, der die Gelegenheit bekommt, sollte sie auch wahrnehmen. Freudiges Herzklopfen inklusive.

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Kategorien: Travellers Tune | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Roadtrip 2013: Whale Watching

  1. Ich glaube Dir und möchte jetzt Wale sehen! 🙂

  2. Bin gerade das erste Mal auf Deinem herrlichen Blog und dann das… Ich sitze hier mit Gänsehaut all over, denn die Bilder hab‘ ich irgendwie schonmal gesehen: 2008 an der Küste vor Cape Cod! Ja, echt wahr! Whale watching war die Nummer 1 auf meiner „bucket list“ und es war einfach unbeschreiblich… Danke fürs Auffrischen meiner Erinnerungen! herz-lichst soulsister

  3. Miss James

    Zunächst mal ein warmes Willkommen von mir 🙂 Schön, dass es direkt so ein Herz-Thema gibt!

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