Roadtrip 2013: Rhode Island

Rhode Island ist ein Zwergenstaat, da ist man schnell durchgefallen und auch die wenigsten (der Leute, mit denen ich gesprochen habe) wissen von seiner Existenz. Ein kleinerfeiner Teil meines Freundeskreis kennt den Staat aber schon, hatten wir dort doch eine Art Botschafter (für gute Musik und Dortmunder Bier) im Exil. Somit war klar: in Rhode Island halten wir an, da fahren wir nicht nur durch (was man auf der Interstate in weniger als einer Stunde erledigen könnte).

Leider war der Wettergott uns da allerdings nicht besonders hold. Den ersten Tag wolkig, aber immerhin warm und trocken, und dann zwei Tage voller Wolkenbrüche. Glücklicherweise beherbergt die Hauptstadt, Providence, nicht nur ein riiiiesiges Shoppingcenter, sondern auch noch Museen und andere Möglichkeiten, den Tag drinnen zu verbringen. Daher gibt es von Providence eher weniger Bilder (ich hätte natürlich die Einkaufstüten knipsen können…), aber wir starten hier erst mal mit dem ersten Tag – mit Newport.

In Newport am Strand gibt es einen Cliff Walk, einen Weg direkt über den Klippen an der Küste entlang. Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen Seite die Vorgärten der Prachtvillen der reichsten US-Ostküstenbewohner. Der Weg ist übrigens recht komfortabel angelegt, selbst als Standardspaziergänger kann man den locker bewältigen. Hinweisschilder erinnern einen alle paar Meter eindrucksvoll daran, dass man den Weg nicht verlassen soll.

Aber auch sonst ist die Stadt Newport sehr schön, da kann man gut mal einen Tag verbringen, durch die Straßen schlendern, Clam Chowder (Fischsuppe) essen – sofern man die mag – und aufs Meer schauen.

Und von dort aus weiter nach Providence fahren. Providence ist – wie gesagt – die Hauptstadt von Rhode Island, und daher steht dort auch das enorm beeindruckende Statehouse. Überhaupt: Bescheidenheit ist eine Zier…das kennt man in den USA nicht so unbedingt. Wer Marmor und Gold sehen möchte, ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben.

Aber auch sonst ist Providence eine Stadt, die man sich anschauen sollte. Die Universität zieht eine Menge junge Leute in die Stadt, auf dem College Hill findet man eine Menge schöner Läden und Bars und auch der Rest der Stadt gefiel mir sofort. Noch vor wenigen Jahren soll die Stadt übrigens total runtergekommen gewesen sein, aber ein Bürgermeister hat dann alles umgekrempelt, Mieten für Künstler gesenkt usw. (Dass dieser Bürgermeister dann später wegen Mafia-Geschichten in den Knast gewandert ist, steht auf einem anderen Blatt…)

Das war sehr schade, dass uns dort das Wetter so sehr einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, denn Providence war wirklich einer der coolsten Orte unserer Reise. Die Shoppingmall war ja aber auch nicht schlecht (konnten wir da auch einen Haken hinter machen) und auf den Regen folgte dann auch direkt wieder Sonnenschein. Ideal, um aufs Cape Cod weiterzureisen!

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2 Gedanken zu “Roadtrip 2013: Rhode Island

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