#domuna 2013

Dortmunder Museumsnacht, wie immer am letzten Samstag im September und wie immer (zumindest die letzten drei Jahre) mit super Wetter. Perfekt. Losgezogen bin ich mit Coco Lores und einer Freundin von ihr, die in Köln wohnt und Dortmund bisher noch nicht kannte. So kombinierten wir Touristenprogramm mit Museumsnachtkultur. Und es mag manche Menschen überraschen – aber das geht in Dortmund ganz ausgezeichnet.

Bevor ich zu den beiden stieß, hatten sie schon Frühstück im Café Lotte, eine gemischte Tüte gekauft und den Phoenixsee umrundet (inklusive Haldenbesteigung). Also schnell gestärkt mit etwas Kuhbar-Eis und einem Kaiserstraßen-Falafel und dann mit dem Museumsnachtprogramm starten. Was ich schon immer mal ausprobieren wollte: Segwayfahren!

Und das ging auch dieses Jahr wieder bei der DEW21, der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung. Da stand mir schon etwas der Schweiß auf der Stirn, kurz bevor es losging. Einige Fahrer vor mir nieteten nämlich alles um, was den Parcour begrenzte. Sollte das ganze doch unglaublich schwierig sein? Würde ich mich vor ganz Dortmund blamieren? Würde es Verletzte geben? Aber Pustekuchen. Alles easy. Vielleicht bin ich auch einfach wahnsinnig talentiert. Auf jeden Fall möchte ich jetzt gern ein Segway besitzen. Ich könnte damit super zur Arbeit fahren und/oder um den Phoenixsee cruisen. Möchte mir das vielleicht jemand spenden?
Nach diesem Geschwindigkeitsrausch ging es weiter zum Hoesch-Museum an der Westfalenhütte. Dort bekamen wir eine kurze Führung, die von der Geschichte der Familie und dem Unternehmen Hoesch erzählte. Aber auch dort erwartete uns wieder ein Highlight. Man durfte dort das Outfit eines Stahlarbeiters anprobieren und für ein Foto posen. Germanys Next Steel Model.

Wir erhielten alle drei unser Foto. Ernsthaft: JEDER sollte sich mal in so eine Stahlarbeiterkluft werfen. Die wiegt gefühlte 10 Kilo und man schwitzt nach etwa 7 Sekunden wie ein Stier. Man kann dann spaßeshalber noch eins der Accessoires benutzen, die da noch rumstehen. Das Eis war nach etwa drei Fotos schon wieder abtrainiert. Wir schauten uns dann noch einen 3D-Film und die restlichen Ausstellungstücke an, aber nichts war so toll wie unser kurzes Fotoshooting in der neuen Herbstfarbe silber.

Mit der Bahn wieder zurück in die Stadt, zum Platz von Amiens und dort mit einem „mittelalterlichen“ Stadtführer durch die Straßen ziehen. Der konnte einige Anekdoten zur (Lütgen) Brückstraße und zur Reinoldikirche erzählen, wies uns gelegentlich darauf hin, wie schön dort doch die Häuser sind und der Kirchturm sowieso. Zudem hatte der Mann Nerven wie Drahtseile (wie Krupp-Stahl), denn die Brückstraße war voller besoffener Fußballidioten. Ich zumindest war eher schlimm genervt. Da hilft allerdings ein Bier vom Bergmann-Kiosk. Oder vielleicht auch zwei.

Und dann aufs Dach vom U klettern. Aussicht genießen.

Das Feuerwerk gab es in diesem Jahr für uns nicht, aber 2014 gibt es ja wieder eine Chance. Dann findet die Museumsnacht am 27.09. statt, und ich bin sicher, dass die Sonne auch dann wieder scheinen wird.

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8 Gedanken zu “#domuna 2013

  1. Ja so ein Segway wäre auch was feines. Aber wo ich jetzt mit dem Lottospielen aufgehört habe, rückt die Beschaffung eines solchen Teils in weite Ferne.
    Wo ist denn der Beweis das wirklich Du in der Stahlarbeiterkluft steckst? Kann ja jeder gewesen sein, man sieht ja nix! 🙂

  2. Miss James schreibt:

    Waaaas? 🙂 Also, ganz ganz ehrlich: ich fand das leichter als Fahrrad fahren. Das kann man sich wirklich trauen.

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