Roadtrip 2013 – New York City

New York City ist eine Stadt, die kann man kaum in einem Wort oder einem Satz beschreiben. Vielfältig wäre passend, ist aber irgendwie immer noch zu wenig. Atemberaubend ist sogar mir zuviel Pathos. BÄM passt auch gut, aber zumindest meine Oma hätte Probleme, zu verstehen, was ich damit meine.

Ich war nun schon zum dritten Mal in der Stadt, was aber auch nicht so schlimm ist. Einige Dinge kann man sich auch wirklich mehrmals im Leben anschauen und sie sind auch beim dritten Mal noch beeindruckend. Und die Stadt ist ja auch wirklich groß genug, so dass ich nicht sagen kann, dass ich da jeden Stein kenne. Mitnichten.

Aber zunächst einen kleinen Überblick von oben verschaffen.

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Das geht vom Empire State Building ganz gut – oder auch vom Dach des Rockefeller Centers. Jeder wie er mag. Wir waren auf dem ESB, die Tickets hatte ich vorher schon gekauft, da spart man sich schon einen kleinen Teil der Schlange. Mein Tipp: am ersten Morgen als allererstes dorthin. Durch den Jetlag ist man am ersten Morgen nämlich recht zeitig wach und dann ist die Schlange noch überschaubar. Wir mussten jedenfalls nicht warten und konnten einfach bis zu den Fahrstühlen durchlaufen. Das ist immer noch lang genug, das sollte man auch nicht unterschätzen. Einen obligatorischen Security-Check gibt es natürlich auch und ein Foto (das kann man später kaufen) wird gemacht und dann gibt es zwei Fahrstühle und dann ist man tatsächlich auf der Aussichtsplattform. Von oben ist die Stadt klein, eine Miniaturwelt.

Unten ist dann aber alles wieder gigantisch. Und viel Prunk & Protz. Marmor, Gold, Stuckverzierungen und so weiter. Ich bin froh, dass ich nicht in der Zeit leben musste, als das alles gebaut wurde. Aber es ist natürlich schön, sich das alles anzuschauen. Bescheiden ist zumindest anders.

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Man sieht auch deutlich die Zeit, die Veränderungen. Enorm viele prunkvolle Häuser aus hellem Stein. Und daneben dann Glasfassaden und Stahlkonstruktionen. Als harmonisch würde ich das Stadtbild nicht unbedingt bezeichnen, aber natürlich ist es beeindruckend. Wirklich beeindruckend.

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Den besten Blick auf das Ganze hat man wohl von Brooklyn aus. Da unser Hotel in Brooklyn lag, bot es sich sowieso mal an, abends einfach zuzuschauen, wie die Sonne über Manhattan unterging. Eine Unterkunft in Brooklyn kann ich auch immer empfehlen. Man ist recht schnell in Manhattan und die Preise sind dafür deutlich niedriger. Und Brooklyn hat auch genug eigenen Charme. Bei ausreichend Zeit lohnt es sich auch, mal einen Tag einfach auf der Seite des East Rivers zu bleiben.

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Was wir alles gesehen haben? Das Empire State Building, den Bryant Park mit der Bibliothek, Time Square (tagsüber und nachts), Rockefeller Plaza, Trump Tower, Grand Central Station, den Central Park, das Gelände der Vereinten Nationen, Union Square, Washington Square, den High Line Park, Greenwich Village, One World Trade Center (Freedom Tower) – aber nur von unten, der Turm ist ja noch gar nicht eröffnet. Die Freiheitsstatue von der Staten Island Ferry aus, Flat Iron, Pier 17, die Brooklynbridge, Dakota Building, Madison Square Garden, SoHo/NoHo/Little Italy und Chinatown undundund. Und noch einiges in Brooklyn. Eigentlich muss man sich fast nur so ein bisschen durch die Straßen treiben lassen – die nächste Sehenswürdigkeit lauert in der Regel schon an der nächsten Ecke.

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Ich möchte nicht in dieser Stadt leben. Zumindest nicht dauerhaft. Zum einen würde ich irgendwann Tinnitus bekommen – oder einen Nervenzusammenbruch. Zum anderen wäre ich schnell pleite. Trotzdem lohnt sich die Reise dorthin immer. Vielleicht fahre ich noch ein viertes Mal. Irgendwann.

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Kategorien: Travellers Tune | Schlagwörter: , , , | 6 Kommentare

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6 Gedanken zu „Roadtrip 2013 – New York City

  1. Wer einmal in New York war kommt auch gerne wieder (habe ich gehört, denn ich war noch nie da). Und wie das so bei Städtereisen ist, zuerst die Highlights, beim nächsten Mal Sightseeing etwas abseits und ab dem dritten Mal wird’s interessant (ging mir zumindest in Berlin so :-)).

    LG
    Michael

  2. Da stimme ich Michael über mir voll zu, erst nach häufigeren Besuchen kann ich meine Lieblingsstädte so richtig genießen. In NYC war ich leider auch noch nie, vielleicht klappt das in 2 Jahren endlich mal. Tolle Fotos und danke für diesen Bericht, so habe ich mich vom Friseurstuhl aus ein bisschen in die Staaten träumen können. Liebe Grüße, Dani

  3. Ja, das stimmt – so gehts mir mit London!
    Den Tinitus würde ich sicher auch bekommen 🙂 Hach, aber tolle Bilder. Immer wieder sehr beeindruckend. Ich weiß nicht, ob ich in so einer Metropole längere Zeit leben könnte. Ich glaube nicht. Aber für einen Trip dorthin? Jederzeit…. 🙂
    Lg Haydee

  4. Ich war zwar erst einmal in NYC, aber würde jederzeit immer wieder hin. Ich finde du hast die Atmosphäre echt gut eingefangen – jetzt habe ich wieder Fernweh 😉

  5. ein sehr schöner Einblick. Besonders das erste Foto ist Bäm:)

  6. noch 2 jahre …. dann bin ich wieder da!! danke für die schönen fotos!

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