Willkommen in der 2. Liga – Energie Cottbus

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Energie Cottbus spielt im Stadion der Freundschaft. Das ist nicht ungewöhnlich, es gibt direkt fünf Stadien mit diesem Namen (alle im Osten von Deutschland). Das in Cottbus hat 22.528 Plätze. Davon sind 10.949 Sitzplätze überdacht. Von den 11.425 Stehplätzen haben 7.795 ebenfalls ein Dach über dem Kopf. Kann man glaub ich ganz gut mit Leben. Laut Vereinshomepage ist es eines der engsten und damit stimmungsvollsten Stadien in Deutschland. Die Sichtverhältnisse sind von allen Plätzen im Stadion außerordentlich gut, so dicht am Geschehen befindet sich der Stadionbesucher nahezu nirgends (tjaja, außer in Bielefeld vermutlich). Seit die Zäune vor der Ost- und Westtribüne verschwunden sind und die Trainerbänke abgesenkt wurden, bieten auch die unteren Reihen in diesen Sitzplatzbereichen hervorragende Sicht.
Das klingt ja ganz gut, ich schau ja auch gern so „oldschool“ Fußball. Natürlich sind so richtig riesige Stadien auch mal super, aber ich persönlich mag diese kleinen Dinger. Am besten dann noch so ein paar alte Herren dazu, die auf jeden Fall alles besser wissen und schon dabei waren, als es noch kein Farbfernsehen gab.

„Die Stimmung im Stadion der Freundschaft zu Cottbus zu erklären verbietet sich beinahe, man muss sie fühlen.“

Der Satz ist ebenfalls von der Homepage des Vereins und den konnte ich euch einfach nicht vorenthalten.

Stehplatz: 8,50 (ohne Dach) / 10,50 € (überdacht). Sehr gut. Das passt.

Sehr positiv ist mir aufgefallen: es gibt eine Offensive gegen Rassismus. Sowas kann gar nicht genug erwähnt werden.

Seit 2006 ist das Lied Fußball ist hier vom Projekt Pimp your Hometown die offizielle Vereinshymne. Das Lied wurde von mehreren lokalen Musikgruppen geschrieben und ertönt beim Einmarsch der Spieler in das Stadion. Zuvor war das Lied „Energie, wir sind da wie noch nie“ von „Die Übeltäter“ die offizielle Energie-Hymne. (Die Homepage ist ein Quell meiner Freude!)

Maskottchen von Energie Cottbus ist Lauzi, ein „Knabe“ (so wird das bei Wikipedia genannt), der ein bisschen gruselig aussieht. Wirklich.

Cottbus präsentiert sich im Internet gar nicht so unsympathisch. Vor Ort werde ich das vermutlich eher nicht testen, da Cottbus fast 600 Kilometer von Dortmund entfernt ist. Da gibt es reizvollere Auswärtsfahrten.

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Kategorien: Football's coming home | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „Willkommen in der 2. Liga – Energie Cottbus

  1. Die Offensive gegen Rassismus war (ist?) aber auch bitter notwendig – ich erinnere mich mit Grausen daran, was Otto Addo und Gerald Asamoah um die Jahrtausendwende dort über sich ergehen lassen mussten – von „Freundschaft“ war da im Stadion aber nix zu spüren…

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