Our Nights Out: Die Liga Der Gewöhnlichen Gentlemen (16.03.2013, Grend Essen)

Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen ist mehr als nur ein bisschen die Nachfolge-Band von Superpunk, die ich ja auch schon sehr schätzte. Vom Superpunk-Ensemble sind Sänger Carsten Friedrichs und Bassist Tim Jürgens mit dabei. Die markante Stimme des Sängers und der Stil der Lieder erinnert noch sehr an Superpunk. Aber manchmal muss ja ein Neuanfang sein. Neue Musiker, neuer Name. Alte Begeisterung meinerseits.

Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen haben gestern in Essen, im Grend, gespielt. Das Grend liegt in Steele, das ist jetzt nicht der schönste Fleck der Welt (Die Band hatte gehört, dass man einen Sturzhelm aufsetzen muss, wenn man in Steele aus der Bahn steigt), aber das Grend gefällt mir schon, seit ich dort einst Bernd Begemann gesehen habe. Kleine Konzerte, ein bisschen Kunst und Kultur und eine Bar mit vielversprechend klingender Speisekarte gibt es auch noch.

Coco, Seb und ich waren aber gut gesättigt und wollten die Band sehen. Glücklicherweise keine Vorband und es ging sogar mit gar nicht so großer Verspätung los. So mag ich das.

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( (C) Seb)

Das Publikum bestand größtenteils aus den Leuten, die auch schon beim letzten Superpunk-Konzert in der Zeche Carl gewesen sind. Es waren allerdings auch ein paar grenzwertige Menschen da, die einem schon fast die Freude an dem Konzert vermiesen konnten. Glücklicherweise lässt die Band sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen – und für den Härtefall gibt es noch die Trillerpfeife (die eigentlich als Instrument genutzt wird).

Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen überzeugen mich, mit Texten, die Alltags-Bezug haben, mit einer spielerischen Leichtigkeit und Spaß. Es ist einfach immer wieder eine große Freude, die Herren zu hören und zu sehen.

Da es ja erst ein Debut-Album gibt und somit das Konzert eh nicht stundenlang dauerte, gab es übrigens für uns, das Publikum, noch ein Bernd Begemann-Cover und bei den Zugaben sogar zwei alte Superpunk-Stücke (auffällig, dass Tim Jürgens bei den beiden Stücken eine Pause einlegte). Zudem gab es noch einige kurzweilige Anekdoten zwischen den Liedern, so dass der Abend nicht schon nach einer Dreiviertel Stunde vorbei war. Meinetwegen hätte es auch noch eine Weile länger gehen können, aber das kann dann ja vielleicht nachgeholt werden, sobald ein weiteres Album auf dem Markt ist.

Bis dahin kann sich aber jeder das erste Album „Jeder auf Erden ist wunderschön“ kaufen. Mein Lieblingslied: „Meine Jeans“. Egal, ob Superpunk oder Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen: hörenswert!

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Kategorien: our night out | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „Our Nights Out: Die Liga Der Gewöhnlichen Gentlemen (16.03.2013, Grend Essen)

  1. Super Band, super Begleitung, super Abend! Danke! 🙂

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