after the snow comes sun

(und wehe, wenn nicht!)

Na klar, es ist Winter. Im Winter schneit es nun mal. Ist halt so. Ich weiß. Man kann ja in den Zeiten der Klima-Veränderungen schon fast froh sein, dass es noch friert und schneit. Dann fühlen sich die Pinguine auch wohler (bestimmt!).

Eigentlich hat mir der Schnee auch gar nichts getan. Ich wohne so nah an meiner Arbeitsstelle, dass ich notfalls auch laufen könnte. So wenn gar nichts mehr ginge. Die Tage, an denen am meisten Schnee fiel, bin ich – zufällig – mit dem Auto gefahren und das ging soweit gut. Und sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln kam ich gut zurecht. Ich hatte bisher auch noch keine nassen Füße oder musste stundenlang in der Kälte rumstehen.

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(ich so, gestern an der roten Ampel)

Trotzdem musste ich ein bisschen mit den Augen rollen, als ich morgens aus dem Fenster schaute, dicke Schneeflocken vom Himmel fielen und schon alles weiß war. Als ich das Auto von den Schneebergen – etwas mehr als handbreit lag der Schnee auf dem Autodach – befreit hatte, konnte ich fast schon wieder von vorne anfangen, weil es so stark schneite. Ich schlauer Fuchs habe an solchen Tagen natürlich zwei Paar Handschuhe dabei. Und im Büro liegt für den Notfall sowieso ein Paar Ersatzsocken. Aber ich mag es halt nicht, auch wenn er mir nicht „weh“ tut.

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Ich mag nicht mehr tausend Schichten Kleidung tragen. Ich mag keine gefütterten Stiefel mehr. Immerhin bleibt es ja abends schon etwas länger hell und ab und an blinzelt sogar die Sonne vom Himmel. Meist gefolgt von einem kleinen Schneesturm. Bäh. Wann kommt der Frühling noch mal?

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Na gut, so ein bisschen schön war das gestern morgen schon, als ich ein bisschen durch den unberührten Schnee stiefelte. Ich wollte so gern noch ein Schneebaum-Straßenlaternenlicht-Foto machen, aber genau in dem Moment gingen die Lampen aus. Was ein Timing.

Was aber mein Winterfazit ist und bleibt: ich könnte wirklich sehr, sehr, sehr viel besser mit dem Schnee, der Kälte und der Dunkelheit leben, wenn ich wüsste, dass es auch ausreichend sonnige und heiße Tage im Sommer gäbe. Für jeden Tag Schnee bitte dann im Juli einen Tag mit 30° C, Sonnenschein und blauem Himmel.

Danke.

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Kategorien: Hometown Blues, I hope, I think, I know | 5 Kommentare

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5 Gedanken zu „after the snow comes sun

  1. Krass. Hier hat es gar nicht geschneit. *lol* Will trotzdem keinen Winter mehr haben. It sucks!

  2. Bei uns wurde gestern bis mittags der Busverkehr eingestellt und es war megaglitschig auf der Straße… Also ich mag auch nicht mehr, auch wenn ich dadurch gestern nicht zur Arbeit fahren konnte ^^
    Ich möchte Frühling, mit Blüten, in bunt, und ohne lange Unterhose. Danke! 😉

  3. Ich schließe mich hiermit offiziel allen anderen an!

  4. Ich mache auch mit…. 🙂
    Das sieht zwar immer mal wieder ganz nett draußen aus, wenn es weiß ist, und Auto fahren klappt bisher auch schon besser als erwartet, aber ich habe mittlerweile auch keine Lust mehr die „weiße Pracht“.
    Heute Morgen dürften wir schon wieder den Bürgersteig von Schnee befreien. Ich könnte mir morgens im dunkeln vor der Arbeit echt schöneres vorstellen.

    Ich möchte auch endlich die Winterstiefel einpacken und die T-Shirts rausholen.
    Hallo Frühling? – Wir warten… 🙂

  5. Miss James

    Und dann bitte auch einen richtig schönen Frühling! Und einen heißen Sommer! BITTE!!! 🙂

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