ain’t no mountain high enough

Ich gebe zu: ein bisschen hat die Coco Lores mich gezwungen. Oder anders: ohne sie hätte ich das noch schön lange (immer) vor mir hergeschoben. Den Besuch in der Kletterhalle. Aber so fragte sie, wer Lust und Zeit zum Schnupperklettern hat und ich hatte beides.

Die Kletterhalle Bergwerk liegt im malerischen Huckarde, direkt neben der Kokerei Hansa und ist sicherlich ein ehemaliges Industriegebäude. Hoch und groß genug, dass man sich da an der Kletterwand austoben kann, ist sie jedenfalls.

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Ich war vor Jahren mal in einem Hochseilgarten und erinnere mich eigentlich nur noch an den Muskelkater danach. Mir war schon klar, dass es anders sein wird, eine Wand hochzuklettern, aber ich gestehe, dass ich das völlig unterschätzt hatte. Gar nicht die Höhe, auch nicht unbedingt die Kraft, mehr so meine Nerven. Warum auch immer, ich habe keine Angst vor der Höhe, ich habe Angst, zu fallen. Dabei ist man ja beim Klettern gesichert, es kann nichts passieren. Mein Kopf wusste das auch jederzeit, aber meine Hände und Knie haben bei den ersten beiden Routen eine deutlich andere Sprache gesprochen.

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Doch als ich mich daran gewöhnt hatte, ging es ganz gut. Wie kleine Äffchen turnten wir also die Wand hoch und zur Belohnung macht das Abseilen richtig viel Spaß. Je höher man also kommt, desto länger hat man was von der Abfahrt.

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Einmal habe ich es ganz hoch geschafft, einmal fast. Und dann schwanden die Kräfte aber auch schon deutlich. Immerhin, der Trainer, der unsere Schnuppergruppe begleitet hat, meinte, wir hätten uns alle sehr gut angestellt. Und es macht auf jeden Fall Spaß, die Wand zu bezwingen. Nur nicht runtergucken, dann klappt das schon. „Tut euch nicht weh“ wurde uns übrigens mit auf den Weg gegeben, aber bis auf ein bisschen aufgeschürfte Haut auf der Hand und am Ellenbogen, bin ich noch ganz heile. Meine Fingernägel sind richtig runtergerockt, klettern ist also nichts für Pussies.

Nächster Schritt ist dann der Sicherungskurs in etwa zehn Tagen. Danach dürfen wir dann ohne Aufsicht klettern und dann – so der Vorsatz – werden wir wohl auch regelmäßig mal Höhenluft schnuppern. Und irgendwann lässt hoffentlich auch der Muskelkater nach.

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Kategorien: me, myself & I | 5 Kommentare

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5 Gedanken zu „ain’t no mountain high enough

  1. Respekt!

  2. Meine Arme!! Aua… 😀 Sehr schön beschrieben, ich freu mich schon aufs nächste Mal!

  3. Na wenn der Trainer im Schnupperkurs schon meinte, ihr hättet euch gut angestellt…. dann scheint das ja wirklich eure Berufung zu sein 🙂

  4. Miss James

    Ich dachte übrigens, der Muskelkater hielte sich in Grenzen und irgendwie mag ich Muskelkater ja auch. Aber eben beim Zumba mussten wir länger die Arme oben halten und ich dachte kurz, ich würde in Ohnmacht fallen 😉

  5. Das sieht ja richtig klasse aus! Ich hätte da wirklich mal richtig Lust drauf. Auch wenn ich wahrscheinlich deutlich weniger beweglich bin, als ich denke.. auch mit 15 kg weniger auf den Rippen *hihi*

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