Our Nights Out: Moneybrother (14.12.2012, Luxor Köln)

Jahresabschlusskonzert! Fast wären es die Black Keys geworden, aber in einem Fangirl-Anfall besorgte ich dann doch noch Karten für Moneybrother. Die Band habe ich zwar schon einige Male live gesehen, aber a) zuletzt im Dezember 2009 und b) waren die Konzerte halt auch immer toll. Moneybrother ist ja eigentlich „nur“ der Sänger Anders Wendin (der auf dem Bild seiner Wikipediaseite mal wirklich selten blöd aussieht…kann das mal jemand ersetzen?), aber ich glaube, ohne seine Band würde es (ihm) nur halb so viel Spaß machen.

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Das Konzert stand unter einem denkbar schlechten Stern. Früher Beginn = frühe Abfahrt aus Dortmund, durch Regenmassen am Freitag Abend nach Köln. Sich durch die Kölner Innenstadt quälen. Einen Parkplatz suchen (ging dann doch überraschend schnell). Im Luxor stapelten sich schon die Menschen, es waren etwa 50° C und dann war noch die Garderobe voll. Das ist für mich ein ziemlicher Skandal, auch bei ausverkauften Konzerten zur Winterjackenzeit sollte genug Garderobenplatz für alle Gäste da sein.

Das Luxor gehört zudem für mich zu einer undenkbar schlechten Konzertlocation (obwohl dort Danny McNamara meine Hand nahm), zumindest wenn mehr als 150 Gäste im Raum sind, denn es ist schmal und lang. Immerhin geht es nach hinten eine Stufe hoch, so dass man zumindest eine kleine Chance hat, noch die Band auf der Bühne zu sehen. Die Bühne ist ja auch nur ne kleine Stufe. Nach der Anreise und bei der Hitze hatte ich aber keine Lust, mich nach ganz Vorne zu drängeln und spätestens als die erste Frau ohnmächtig rausgetragen wurde, wusste ich, dass das die richtige Entscheidung war.

Verdammt. Hinten stehen. Nassgeregnet. Hitze. Wahrhaftig nicht die besten Voraussetzungen. Aber Moneybrother schafft es, dass die schlechte Laune sofort verfliegt, dass man alles um sich herum vergisst und die Beine und das Herz nur tanzen wollen.

Er hat es einfach raus, das Publikum mit dem ersten Ton zu packen. Davon abgesehen ist an Anders Wendin (und auch an den meisten anderen Bandmitgliedern) ein wahrer Entertainer verloren gegangen. Sie machen aus allem eine riesige Show, eine kleine Party an der man teilhaben darf. Eine Party, die leider viel zu früh vorbei ist.

Das letzte Konzert 2012. Heiß, laut, eng. Eine kurze Reise, weg vom deutschen Winter.

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Kategorien: our night out | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Our Nights Out: Moneybrother (14.12.2012, Luxor Köln)

  1. Völlig unpassend hier wollte ich Dir noch sagen, dass ich die Kugeln im Fenster mit Nylonfäden aufgehangen habe… 🙂 Liebe Grüße p.s. ich gehör jetzt ja auch dazu…zu den Blogowskis…yeah!

  2. Okayyyy…kleine Nägelchen…Nadeln dürften aber auch reichen… äh Tesa auf Rauhfaser wär mir zu unsicher…liebe Grüße

  3. ann

    Hach… irgendwie wünsche ich mir jetzt doch, dass ich Samstag auf das Konzert gegangen wäre, statt von der Polizei einer Party verwiesen zu werden. 😉
    Und hahahaha… auf dem Bild bei Wikipedia sieht er aus wie ein Monchichi. 😀

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