Ich esse was, was ich nicht kenn‘ (Dezember 2012)

Weihnachtszeit ist Essen-Zeit. Also Weihnachtsessenzeit. Hier Schnitzel, da Braten oder Steak. Überraschenderweise passe ich noch in meine Klamotten, war aber doch froh, als fürs jährliche Abteilungsessen der Vorschlag kam, mal etwas anderes auszuprobieren und Sushi essen zu gehen.

Sushi ist jetzt mittlerweile nicht mehr sooo exotisch für mich, aber ich habe mich trotzdem gefreut, weil ich so unglaublich gerne Sushi esse. Außerdem kann man da immer mal wieder was Neues testen. Ganz ehrlich: bis ich ungefähr 20 war, gab es Fisch für mich nur in Stäbchenform oder auf Thunfischpizza. Und ich bin immer noch nicht so der riesige Fischfreund, aber beim Sushi hat man ja immer nur so Häppchen. Ob Lachs, Aal, Butterfisch, Garnele…immer her damit.

Oder auch gegrillten Oktopus. Mal nicht in Ringen frittiert, sondern gegrillt. Mit Saugnäpfen dran.

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Sehr gefreut hat mich übrigens, dass einige Kollegen, die zuvor noch nie Sushi gegessen hatten, gleich mutig probiert haben und sich eine bunte Auswahl bestellten.

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Ich bekomm ja immer schnell die Krise, wenn Leute so „Kenn ich nicht, ess ich nicht“ sind. Natürlich habe ich auch meine Schmerzgrenze, aber Sushi (zum Teil ja auch vegetarisch) ist ja nicht gerade Pferdehirn. Makis mit Avocado zum Beispiel ist nichts, wo man sich vor ekeln kann oder müsste. Aber so ist das ja nun oft. In unserer Runde wurde allerdings zum Teil fröhlich getauscht und ausprobiert. So lob ich mir das.

Ich esse was, was ich nicht kenn? Nicht nur der Saugnapfoktopus, sondern auch der Nachtisch war mir so vorher nicht bekannt. Ich wollte es aber schon länger mal probieren und glücklicherweise passte der Nachtisch noch rein:

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Grüntee-Eis. Grünen Tee mag ich (auch wenn ich lieber Kaffee trinke), Eis mag ich. Grüner Tee-Eis ist überhaupt nicht süß, hat eine samtige Konsistenz und wird aus Matcha-Pulver gemacht. Daher vermutlich auch dieses samtig-pulvrige Gefühl. Und es ist wunderbar grün. Zwei Kugeln hätten vielleicht gereicht, weil es dann doch etwas fad wurde. Vielleicht hätte ich doch das Wasabi-Eis testen sollen. Aber da stand mir dann doch meine eigene Schmerzgrenze im Weg.

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Kategorien: Eat & Greet | 7 Kommentare

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7 Gedanken zu „Ich esse was, was ich nicht kenn‘ (Dezember 2012)

  1. Oh, das sieht toll aus! Ich liebeliebeliebe Sushi. Wo haste das denn her?

  2. Oktopus wird nie in Ringen frittiert serviert, dass sind Kalmare! 😉

  3. Miss James

    Ach herrje, das wollte ich ja im Text schon schreiben: da waren wir in Dortmund im „Kyoto“

  4. Miss James

    Wieder was gelernt 🙂

  5. Jetzt hab ich Lust auf Sushi, Manno! Das sieht alles so lecker aus! Und Matcha-Pulver ist super, das kann man in alles mögliche tun: Eis, Kekse, Kuchen, oder mit heißer Milch. Sollte ich mir auch mal wieder zulegen.

  6. Miss James

    Der einzige Nachteil an grünem Tee ist, dass es kein Kaffee ist 😉

  7. Danke! Ein Kyoto-Besuch ist überfällig … So lecker. Sososososo.

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