Pottspot: Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA), Dortmund

Die DASA ist ein Museum, das ich schon besuchen wollte, seit ich in Dortmund wohne. Eine Zeit lang bin ich auf meinem Arbeitsweg immer an dem Werbeaufsteller „DASA – wo Staunen Sinn macht“ langgefahrengeschlichen und ich habe JEDEN Morgen gedacht, dass etwas nicht Sinn machen kann. Sinn ergeben und so.

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Das hat meinen Wunsch aber nicht geschmälert. Nobody’s perfect. Unbedingt wollte ich da hin. Und einen Gutschein hatte ich zudem auch noch. Und an einem herbstlichen Samstagnachmittag mit BVB-Heimspiel und Sonnenschein ist man da auf jeden Fall richtig. Die etwa zwanzig weiteren Besucher konnte ich jedenfalls verkraften.

Denn die DASA ist riesig und überall kann man Dinge anfassen, angucken und ausprobieren. Man kann einen Test machen, ob man Farbenblind ist, es wird eine OP mit Gummibändern simuliert, man kann seine Reaktionszeit testen, Gerüche schnuppern, balancieren, sich in Spiegeln spiegeln, mit Robotern tanzen, Kugeln mit Gedanken lenken, seinen Herzschlag sehen und das ALLERBESTE: eine geisterbahnmäßige Fahrt mit einem Gabelstapler mitmachen. Oder ist es eine gabelstaplermäßige Fahrt mit einem Geisterbahn-Wagen?

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Auf jeden Fall ist überall irgendwas, was man machen kann. Und ganz nebenbei werden Dinge zum Arbeitsschutz und ganz allgemein zu Arbeitsumfeldern gezeigt und vermittelt. Man kann Lärm erfahren – und machen, Bilder von ekligen Ekzemen anschauen und sich an eine ehemalige Schaltzentrale eines Kraftwerks setzen.

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Wie bei Homer Simpson.

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Wunderbar. Da konnte ich verstehen, dass die paar Kinder, die da waren, am Ende total aufgekratzt waren. Ich war es auch. Vorher schon. Wie toll das gemacht ist! Und was für ein Glück, dass es so leer war. Das einzige, was ich etwas schade fand: an einigen Stellen war es ganz schön dunkel. Gut, dass ich einigermaßen gut sehen kann. Farbenblind bin ich übrigens auch nicht.

Und ein bisschen Dortmund-Bezug darf natürlich auch nicht fehlen.

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Eine Sonderausstellung gibt es übrigens auch noch. Die lohnt sich auch. Das zeig ich euch beim nächsten Mal.

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Kategorien: Hometown Blues, Pottspots | 4 Kommentare

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4 Gedanken zu „Pottspot: Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA), Dortmund

  1. Von dem Museum hab ich schon öfter gehört und auch immer ein bisschen aus der Richtung: „Klingt grottenlangweilig, ist aber super!“

    Ich mag ja Museen zum Anfassen und Rumprobieren, da scheint mir das hier genau das Richtige zu sein. Nach diesem Bericht kommt es erst recht auf die To-Do-Liste. Mal gucken, vielleicht brauchen wir ja was, wenn die Schwiegereltern im Dezember zu Besuch kommen. In Dortmund waren wir mit denen auch noch nicht.

  2. airsign

    Wenn dir das gefällt, solltest du beim nächsten Dresden-Besuch ins Hygienemuseum. Einziger Nachteil: wegen der vielen Besucher ist das mit dem Ausprobieren manchmal etwas schwierig… Ins DASA will ich jetzt jedenfalls auch!!

  3. Miss James

    Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen. DASA (und auch Hygienemuseum) klingt langweilig, ist aber ein riesiger Spaß. So schnell verging die Zeit schon lange nicht mehr. Unglaublich. Tolle Sache. Ich würde auch auf jeden Fall noch mal mitgehen.

  4. Die DASA ist großartig. Da gibt es gar nichts zu diskutieren… :)!

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