Babel

Neulich mal habe ich das Video zur ersten Single „I Will Wait“ vom neuen Mumford & Sons-Album „Babel“ gepostet. Das lag daran, dass ich die Band liebe, besonders seit ich sie live gesehen habe (das mir zeitgleich eine SMS gesendet wurde, dass die Arminia gerade ein Pokalspiel im Elfmeterschießen gewann, verstärkt nur das euphorische Gefühl meiner Erinnerung) und auch die Single sofort im Kopf, im Ohr, im Herz war.

I Will Wait. Ich war glücklich. Während ich nämlich an der ein oder anderen Stelle leise Beschwerden hörte und las, dass diese Single ja GENAUSO klänge wie die Lieder vom ersten Album, dachte ich: „Yeah! Die Single klingt genauso großartig wie die Lieder vom ersten Album!“ Das ist nämlich eine meiner wenigen Ängste: das Bands, die ich wirklichwirklichwirklich gern habe und höre, meinen, sich plötzlich neu erfinden zu müssen. Mal was ganz anderes ausprobieren und so. Ich mag zwar Veränderungen, aber nur, wenn sie nicht Musik betreffen. Meine Musik. Ich habe schon geweint beim ersten Durchhören zweiter Alben. I Will Wait aber ist einfach weiterhin das, wofür ich die Band toll finde. Meinetwegen können Mumford & Sons jetzt alle paar Jahre ein Album mit dieser Musik rausbringen. Denn immerhin schaffen sie es ja schon, dass jedes Lied ein eigenes Lied ist. Und eine kleine Hymne obendrein.

Ich habe dieses Video also gepostet, hätte aber niemals damit gerechnet, dass sich das mal bezahlt machen würde. In diesem Fall hat es das aber, denn letzte Woche hatte ich eine Email, die ich zunächst nur zwischen Tür und Angel überflog. Promo-Team von Mumford & Sons. Bilder von der Band, ein Link zum Live-Video von I Will Wait. Neues Album. Bemusterung vor Veröffentlichung.

Erst später sickerte die Information tiefer in mein Hirn. Muster vor Veröffentlichung. Einfach mal ordern. Dreistigkeit siegt – ich höre genau in diesem Augenblick das Album „Babel“, welches morgen erst in den Läden stehen wird. Und ich bin weiterhin beruhigt, weil auch die anderen Lieder genauso Mumford & Sons sind, wie ich es erhofft habe. Gänsehaut! Und sofort denke ich wieder daran, wie ich in der Menschenmenge stehe und ich mir wünsche, dass dieses Konzert nie endet. Das Leben sollte manchmal mehr wie ein Mumford & Sons-Song sein.

Wenn es das Posten des ersten Videos mir zum Album verhalf, vielleicht bringt mir das Live-Video jetzt ja die Band in die Nähe? Noch einmal die Band live sehen…

Mumford & Sons – I Will Wait from Cooperative Music Germany on Vimeo.

(Und trotz Gratis-Download: kaufen werde ich mir das gute Stück natürlich auch.)

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Kategorien: me, myself & I | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Babel

  1. hab eben die plattenkritik im auto gehört – mit gänsehaut! ich geh dann mal ins bett und morgen kann ich es auch hören! gute nacht 🙂

  2. Glückskind 😉

    Aber das Album ist wirklich toll geworden. Das lässt sich wunderbar durchhören.

  3. Pingback: Weiterentwicklung | Salid And His World

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