Ahoi, Frau Kapitän

Nach dieser unglaublich riskanten Nervenkitzel-Action im Duisburg musste ich dringend etwas beruhigendes machen und bietet Duisburg folgendes an: eine Hafenrundfahrt.

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Dazu muss man folgendes wissen: ich fahre total auf Häfen ab. Total. Ich liebe es ja schon, durch Maschinenhallen zu schlendern oder am Flughafen rumzulungern. Aber ein Hafengelände ist für mich das großartigste auf der Welt. Dabei kann ich nicht mal ein Schiff steuern, ich kann ja nicht mal besonders gut schwimmen. Aber Schiffe und Industrie, das ist eine Kombination, die mich schon als Kind faszinierte. Duisburg hat den größten Binnenhafen Europas, für mich also genau richtig. Also setzen wir uns zu den Rentnern und Familien aufs Deck, zwei Stunden Fahrt.

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Den Rhein entlang, an der Ruhrmündung vorbei, einen Kanal entlang. Irgendwer (der Kapitän?) erzählt tatsächlich eine Menge nützlicher und interessanter Dinge. Es werden Schilder erklärt, ungefähr jedes Unternehmen im Hafen vorgestellt und verschiedene Schiffsarten und Kräne vorgestellt. Und Schafe sehen wir auch.

Die Zeit vergeht bei sowas echt im Flug. Ich bin froh, dass ich kein desinteressierter Teenager bin, für den die zwei Stunden eine Höllenfahrt sein dürften. Ich bin auch froh, dass ich keine desinteressierten Teenager bei mir habe, denn ich glaube, die Familie mit den drei Kindern legt mit den Karten für die Fahrt, Essen und Getränken ein kleines Vermögen auf den Tisch, und das, während der Nachwuchs sich so offensichtlich langweilt, dass ich die drei gerne über die Reling werfen möchte. Vielleicht sollte ich zur Piratin umschulen.

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Ich jedenfalls finde es wirklich interessant. Und windig. Wind find ich auch toll.
Zwei Stunden Hafenrundfahrt. Miss James glücklich. So muss das sein.

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Kategorien: Pottspots, Travellers Tune | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „Ahoi, Frau Kapitän

  1. Ich dachte immer ich wäre das einzige weibliche Wesen, dass auf solchen Industriekram steht, aber da habe ich mich wohl getäuscht.
    Bei mir im Büro wird momentan angebaut. Ein Kran, lauter Bagger, Planierraupen, ect. direkt vor dem Fenster. Manchmal muss man sich da schon ziemlich zusammen reissen nicht den ganzen Tag aus dem Fenster zu gucken. Nur der Lärm nervt ziemlich, aber der gehört ja nunmal dazu… 😉

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