Praha, Česká Republika (Den 1)

Endlich, endlich! Es geht nach Prag! Wie ich schon in diesem Blogeintrag erwähne, träume ich schon lange davon, mal nach Prag zu reisen. Auch ohne Karel Gott, dafür mit jemandem, der den Artikel damals auch kommentiert hat. Wer hätte das gedacht.

Ich steh total auf tschechisch, das ist eine lustige Sprache und ich lerne fleißig mit Hilfe des Reiseführers ein paar Touristenvokabeln. Da ich ganz hervorrrrrrrragend das R rrrrrrrollen kann, erfülle ich schon mal die Hauptvoraussetzung zur Aussprache, aber natürlich können alle Tschechen Englisch. Oder sogar Deutsch.

Ankommen, Geld am Automaten holen (Kronen und Heller, wobei das Geld sowenig wert ist, dass ich nicht einmal eine Heller-Münze in der Hand hatte), im Hotel einchecken, frisch machen, in die Stadt fahren.

Und es ist Liebe auf den ersten Blick. Wirklich. Prag ist wunderschön und dabei aber noch so laut und lebendig, dass ich mich sofort ganz wunderbar fühle. Natürlich ist es ein Touristengedränge, aber diese Mischung aus hundert Sprachen, Straßenhändlern, Musikern…dazu diese schönen Gebäude und Sonnenschein. Wunderbar. Ich bin verzaubert.

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Wir hören uns das Glockenspiel dieses Turms an (darauf hat meine Oma bestanden und ich bin ja doch eine gute Enkelin) und dann streifen wir durch die kleinen Gassen in Richtung Karlsbrücke. Ich kann mein Glück kaum fassen. So frei und lebendig habe ich mich lange nicht gefühlt. Und dann gibt es ja auch noch einen Fluss, die Moldau, die auch hier mitten durch die Stadt fließt. Auf der anderen Moldauseite kann man schon die Burg sehen.

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Aber nicht nur die Burg, sondern auch den Prager Eiffelturm. Ich weiß jetzt gar nicht genau warum (schaut bei Wikipedia nach), aber in Prag steht eine kleine Kopie des Eiffelturms. Es ist sozusagen nur die Spitze des Turms. Aber der Turm selbst steht oben aufm Berg (wir fahren mit einer Seilbahn hoch) und dann kann man noch zwei Plattformen ersteigen. Traumhafter Ausblick.

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Da lohnen sich die Trilliarden Stufen. Ach, man kann ja übrigens auch ein Ticket für den Fahrstuhl kaufen. Aber so hat man ja viel länger was vom Ausblick. Und außerdem trainiert man vorab das böhmische Abendessen schon mal ab. Das hat es nämlich in sich, leichte Küche kennt man in Tschechien nicht. Aber einmal wollen wir uns das schon gönnen. Knödel und Rotkohl, bzw Spinat und Braten. Und das im Hochsommer. Kann man mal machen. Dazu trinkt man natürlich Staropramen, mein Lieblingslieblingslieblingsbier. Die Spottpreise von früher gibt es zwar nicht mehr, aber das Bier zumindest ist immer noch vergleichsweise günstig. Einen Liter Staropramen später gibt es dann auch noch einen Schnaps aufs Haus und eine Postkarte.

Und das ich am nächsten Morgen meinen Plan, in Prag nur Staropramen zu trinken, direkt wieder verworfen habe, das lag natürlich nur am Schnaps. Autsch.

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Kategorien: Travellers Tune | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Praha, Česká Republika (Den 1)

  1. Abgesehen davon, dass ich dringend auch mal nach Prag muss, habe ich festgestellt, dass ich viel zu wenig über Karel Gott weiß. Als gleich mal gewikipediat. Mein Highlight: „2008 hatte Karel Gott einen Gastauftritt beim Bushido-Lied Für immer jung und spielte 2010 auch in dessen autobiografischen Film Zeiten ändern dich mit.“ Mit dem könntest du überall auftauchen :)!

  2. Ich fand das Glockenspiel nicht so dolle, aber beim Rest hast du recht! Prag ist so toll und wir haben es sogar geschafft günstig zu Essen (allerdings ist das auch schon wieder 2 Jahre her und wir müssen weit laufen dafür^^)!

  3. Miss James

    @Fee: vielen Dank für die Erweiterung meines Karel Gott-Wissens.

    @CupcakeQueen: zugegeben, es gibt spektakuläreres. Aber wenn mir meine Oma das sozusagen vorschreibt, dann schaue ich mir das auch an. War ja auch ganz nett anzusehen und außerdem war da gleichzeitig noch eine Hochzeit und das war schon alles ein schöner Moment.

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