up in the air

Ich liebe Fliegen. Das Fliegen, nicht die Fliegen. Von oben auf die Erde runterschauen, ganz nah an den Wolken sein, einfach so rumschweben. Ich verlasse mich vollkommen und hatte noch nie Angst beim Fliegen. Ich genieße es viel zu sehr. Freiheit.

Weil ich ein Glückskind bin, hatte ich gestern die Möglichkeit, fliegen zu gehen. Und zwar auf dem Flugplatz des LSG Menden. Segelfliegen.

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Doppelt Glückskind: sogar das Wetter hielt, trotz der 85 % Regenwahrscheinlichkeit, die diverse Wetterdienste vorhergesagt hatten. Pöh, Wetterdienst my ass! Die Sonne schien, ein paar Wölkchen schoben sich über den Himmel und es fiel nicht ein Tropfen Regen.

Weil ich noch nie zuvor Segelfliegen war, wurde ich auch als erstes ins Flugzeug getreten. Ausgezeichnet. Fallschirm umschnallen, reinklettern, kann losgehen.

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Im Segelflieger sitzt man hintereinander. Der Pilot vor mir, theoretisch könnte ich hinten auch steuern, aber ich entschied mich lieber, davon die Finger zu lassen. Sollte ja nicht mein letzter Flug sein. Außerdem ist so ein Flugzeug teuer und ich weiß nicht, ob meine Haftpflichtversicherung das abgedeckt hätte.

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Wir starten, werden mit einer Winde ziemlich senkrecht in die Luft gezogen (der dunkle Strich, den man auf dem Bild sieht, ist auf dem Dach des Flugzeugs), was aber alles so schnell geht, dass es gar nicht schlimm ist. Dann wird die Winde ausgeklinkt und man schwebt. Ich habe überhaupt keine Ahnung von Thermik, aber das ist egal, darum kümmert sich ja der Pilot. Wir gleiten eine Runde und dann wird die Thermik doch zum Problem (wenn noch einmal ein Pilot in meiner Nähe „Oh“ sagt, dann könnte es sein, dass mein Herz das nicht noch mal verträgt) und nach gefühlten zwei Minuten müssen wir wieder landen. Schade.

Ob ich noch mal fliegen möchte? So ohne auf die Thermik angewiesen zu sein?
Vielleicht hiermit?

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Ich will! Eine kleine Propellermaschine. Dieses Mal sitzen der Pilot und ich nebeneinander, es gibt keinen Fallschirm (ich vertraue der Technik) und ich muss einen Gehörschutz tragen und wir unterhalten uns über Funk. Großartig. Ich würde gern ausflippen vor Freude, aber zum einen ist dafür überhaupt kein Platz in dem Ding, zum anderen könnte der „Tower“ unten das hören.

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Richtung Fröndenberg starten wir, dann zeigt der Pilot mir noch Unna (interessiert mich nicht), Schwerte (interessiert mich nicht), die Ruhr schlängelt sich unter uns her und ich entdecke rechts von mir einen Fleck. Silbrig grau glänzend. Der Phoenixsee, dahinter kann ich noch den Florian sehen. Ich bin sprachlos vor Glück.
Aber da auch andere fliegen wollten, mussten wir doch umkehren.

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Landeanflug.

Meine Knie zittern als ich aussteige. Adrenalin.

Und ich weiß: ich will wieder in den Himmel. Nächstes Jahr klappt das vielleicht wieder…

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Kategorien: me, myself & I | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „up in the air

  1. Ich liebe Fliegen auch. Es ist einfach … himmlisch! Die Steigerung davon: in 4000m Höhe aus dem Flugzeug springen. Genial!

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