Dresden: Elbe, Zwinger, Frauenkirche (Tag 1)

Früh ging es los. Sehr früh. Dafür gab es eine ICE-Verbindung ohne Umsteigen. Ich fahre gerne Zug, wenn ich nicht umsteigen muss. Am liebsten ICE (mit Platzreservierung) und am liebsten erste Klasse. Checkcheckcheck. Für so eine lange Fahrt lohnt sich das. Und die Fahrt ist lang, denn der ICE (Düsseldorf – Dresden) hält an jeder Milchkanne. Egal. Komfortabel reisen, ankommen. Hallo Dresden.

Das Hotel (Art’otel, kann ich jedem ohne schechtes Gewissen weiterempfehlen) ist nur wenige Zufuß-Minuten vom Zwinger entfernt. Und für jeden, der wie ich zuvor noch nie in Dresden war: das bedeutet, dass das Hotel nur wenige Minuten von fast allen Sehenswürdigkeiten entfernt ist. Perfekt.

Photobucket

Bei Postkartenwetterhimmel spazieren wir über das Gelände vom Zwinger. Der Zwinger ist übrigens kein Gefängnis, sondern wurde als Schloss-Vorhof angelegt, ist also eher ein Park, der von barocken Gebäuden eingerahmt ist. Von dort aus schlendert man weiter zur Frauenkirche und kommt dabei an etwa 300 weiteren historischen und wunderschönen Gebäuden vorbei. BÄMBÄMBÄM. Entschuldigung, Dresden, stehen in deiner Altstadt auch „normale“ Gebäude, so ganz ohne Geschichte? Nein? Na gut. Blöd dabei: man verliert den Blick fürs Wesentliche, denn ungelogen jedes Haus (wenn es nicht gerade eh eine Kirche oder ein Palast oder so ist) ist kunstvoll verziert, hat Türmchen und Stuck und kann so beeindrucken. Ich persönlich fange dann an, einfach an den berühmtesten Bauwerken vorbeizuschlendern. Asche auf mein Haupt.

Aber schon sind wir an der Frauenkirche und die erkenne sogar ich. Meine Oma hatte mir so sehr ans Herz gelegt, da reinzugehen, dass wir das auch tun. Vorher aber klettern wir sogar hoch, auf den Turm (8 €). Ihr wisst ja: Hochkraxeln und runterschauen können macht mich glücklich. In dem Fall konnte ein Teil des Weges mit einem Fahrstuhl zurückgelegt werden, dann läuft man noch eine Weile einen Schneckenweg bergauf (also immerhin keine Stufen), dann noch eine Treppe und dann ist man oben. Außer Atem. Aber mit tollem Ausblick.

Photobucket

Die Elbe schlängelt sich durch die Stadt und von oben sieht es ganz wunderbar aus. Wenn man den Blick nicht zu weit schweifen lässt, dann sieht man nämlich auch die Plattenbauten. Lassen wir das halt einfach und genießen die schöne Seite der Stadt.
Wieder unten angekommen schauen wir uns die Frauenkirche von innen an, hab ich ja quasi der Oma versprochen. Lohnt sich auch wirklich. Fotografieren ist dort verboten, schien aber niemanden zu interessieren. Das Schild sollte vielleicht etwas größer und auffälliger sein.

Weiter ging es dann zu den Brühlschen Terassen, der Flaniermeile Dresdens. Schön da. Straßenmusiker, Künstler und ein schöner Blick auf die Elbe. Weiterschlendern. Durch die Gassen, vorbei an weiteren schönen Gebäuden, kurze Umziehpause im Hotel und dann im Biergarten Elbsegler Abendessen. Sonnenuntergang, Blick auf die Elbe. Einatmen. Urlaub. Ausatmen. Wie schön ist Urlaub.

Photobucket

Advertisements
Kategorien: Travellers Tune | Hinterlasse einen Kommentar

Beitragsnavigation

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: