mit dem kleinen Arschloch in Zamonien

Obwohl das Jahr „Ruhrpott – Entdecke die Möglichkeiten“ offiziell ja vorbei ist (der Dezember-Ausflug muss allerdings auch noch nachgeholt werden), werden auch zukünftig noch einige Ausflüge anstehen. Das Ruhrgebiet hat ja noch eine Menge zu bieten. Heute zum Beispiel ging es mal wieder nach Oberhausen, in die Ludwiggalerie im Schloss. Dort war nämlich heute der letzte Tag der Ausstellung „Die 7 1/2 Leben des Walter Moers“. Und ich mag Walter Moers. Ich mag Käpt’n Blaubär, ich mag das kleine Arschloch und ich mag die Figuren aus Zamonien. Zamonien, der phantastische Kontinent, den Walter Moers erschaffen hat und in dem viele seiner neueren Werke spielen.

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„Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ und „Die Stadt der träumenden Bücher“ habe ich gelesen, „Das Labyrinth der träumenden Bücher“ wartet seit Dezember im Bücherregal auf mich. Und gerade nach „Der Stadt der träumenden Bücher“ ziehe ich meinen Hut sehr tief vor Walter Moers. Großartig.

Dennoch war in der Ausstellung der Teil mit den Comics und dem kleinen Arschloch derjenige, der mir besser gefiel. Da hat er wirklich eine große Menge raus gemacht und es gab viele bisher unveröffentlichte Zeichnungen zu sehen. Ein ganzer Raum mit Bildern und Exponaten vom kleinen Arschloch im Stile von anderen Künstlern (Picasso, Miro, Warhol usw.). Das war originell und kurzweilig und so konnte man ausnahmslos schmunzelnde Besucher dort sehen. Und überhaupt: Comics! Das war wirklich toll.

Was mich überraschte und belustigte: den Teil mit den Comics „Der Bonker“ und vom kleinen Arschloch durfte man erst ab 16 Jahren (oder in Begleitung Erwachsener) betreten. Ich habe zwar keine Kontrolleure gesehen, aber am Rande mitbekommen, dass Jugendliche ihre Mutter holten. Ganz ehrlich, da bekommt man heute glaube ich schon Sexistischeres und Grausameres zu sehen.

Wie auch immer. Es ist schade, dass die Ausstellung schon vorbei ist, sonst hätte ich sie hier noch wärmstens empfohlen. Aber immerhin kann ich ja noch die Bücher empfehlen. Buch auf, Phantasiemodus an. Eine Reise nach Zamonien lohnt sich immer. Und 2012 hat bestimmt noch einige verregnete Sonntage dafür.

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Kategorien: Entdeckt & Gesehen | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „mit dem kleinen Arschloch in Zamonien

  1. Pauline

    Wenn du die „Stadt“ gerade erst gelesen hast dann warte mit dem „Labyrinth“ bis die Geschichte komplett erschienen ist – es soll auf jeden Fall noch ein weiterer Band folgen.

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