Calendar Girl

Es gibt etwas am Winter, oder besser: am Jahresende, was ich wirklich mag. Den Kauf eines neuen Kalenders. Obwohl ich auch den Kalender in meinem Supersmartphone benutze, so möchte ich niemals aufhören, einen richtigen Kalender aus Papier zu benutzen. Erst mal muss ich einen finden, der von der Größe und Aufteilung passt und der mir äußerlich auch noch gefällt. Er muss mich ja ein ganzes Jahr begleiten, von daher versuche ich immer etwas außergewöhnliches zu finden, was mir aber trotzdem nicht möglicherweise schon im April auf den Keks gehen könnte.

Ist dann endlich einer gefunden (für 2012 ging das erstaunlich schnell), so kommt überhaupt erst der schönste Teil. Dazu muss man sich ein bisschen Zeit nehmen, aber es macht auch Spaß. Die Geburtstage vom Kalender des letzten Jahres übernehmen, die Adressen in den dafür vorgesehenen Adressteil eintragen und schon die ersten Termine notieren, die man im nächsten Jahr haben wird. 9. August 2012? Oh, da habe ich leider schon was vor. Tut mir leid. (Tut mir gar nicht leid)

Um die Geburtstage einzutragen muss man ja den alten Kalender nehmen und durchblättern. Herrlich. Ich schreibe mir gerne nicht nur die Termine in den Kalender, sondern noch kleine Details dazu. Bei Urlauben oder Städtereisen zum Beispiel schreibe ich mir immer auf, was ich an dem Tag auch gesehen und erlebt habe. Es wird so also zu einer Mischung aus Kalender und Tagebuch. Und so zieht das Jahr noch einmal an einem vorbei und man kann feststellen, dass man ja doch eine Menge erlebt hat. Und wie jedes Jahr schaffen es auch nicht alle Geburtstage es, in den neuen Kalender übernommen zu werden. Dafür sind ja auch neue dazu gekommen. Ein paar müsste ich gar nicht eintragen, weil ich die eh auswendig weiß. Ich mache es trotzdem.

Der neue Kalender. Die Zeit, das Jahr zu verabschieden, die Veränderungen wahrzunehmen und sich auf das neue Jahr zu freuen. Da liegt ein Buch vor einem, das noch fast unbeschrieben ist. Es warten 365 (366!) Tage auf einen, die gefüllt werden dürfen. Es liegt ganz in deiner Hand, was du aus dem Jahr 2012 machen wirst. Schließlich ist es ja dein Kalender, in den du die Termine einträgst.

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Kategorien: I hope, I think, I know | 4 Kommentare

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4 Gedanken zu „Calendar Girl

  1. Hach, du schreibst mir aus der Hand. 🙂 Oder: You took the words right out of my mouth. 🙂

  2. Das geht mir genauso!
    … und ich habe immer gedacht, ich wäre die einzige, die noch so einen Terminplaner aus Papier benutzt… 🙂

  3. Miss James

    Es scheinen doch noch einige an ihren Kalendern zu hängen. Schön.

  4. Das können viele ja nicht verstehen. Leider. Eim Computerding kann eben nicht alles ersetzen.

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