LMBN

Seit ich in Dortmund wohne, gehe ich zu jeder LMBN-Vorstellung, wenn ich es irgendwie schaffe. Eine habe ich verpasst. Aber welche ich auf keinen Fall verpassen wollte, war der „Saisonabschluss“, das Finale vor der Sommerpause: die Lesung im Stadion.

Jedes Fußballstadion wäre dafür geeignet, aber das Westfalenstadion ist ja dank seiner Größe wirklich ein beeindruckender Ort. Ok, natürlich ist nur ein Block dafür vorgesehen, aber das ist auch schon ausreichend. Das Stadion hat immerhin fast 81000 Plätze. Und fast so viele Stehplätze wie das Bielefelder Stadion an gesamten Plätzen hat. Hat also was.

LMBN ist ja für mich ein Stück Heimat. Mischa als Bielefelder und die anderen drei hatte ich doch früher auch regelmäßig auf Bühnen gesehen. Sie sind die vier, die mich noch vom Sofa hochlocken können. Denn zum Poetry Slam gehe ich gar nicht mehr, weil es mich nicht nur langweilt, sondern nervt. Und bei vielen Lesebühnen geht es mir ähnlich. Aber ein Abend mit LMBN verspricht immer, gut zu sein. Es ist der ganze Rahmen, der einfach passt. Die vier Autoren sind toll, das Live-Painting ist großartig und die Musik ist nicht mein Geschmack, aber ertragbar.

Man muss mal meckern dürfen: der Auftritt gestern hat viel zu spät angefangen. Ich (und ungefähr alle Menschen um mich herum, die man so hören konnte) konnte nicht so recht nachvollziehen, warum es für eine Lesebühne dunkel sein muss. Auch die Malerei hätte auch so geklappt. Eine Stunde nach Einlass warten ist schon schlimm. Nach zwei Stunden hatte ich eigentlich schon keine Lust mehr. Dabei gab es dank VIP-Bändchen bequeme Sitze und Gratis-Bier und -Snacks. Vielleicht wären dann auch alle Gäste bis zum Ende geblieben, anstatt vorzeitig das Stadion zu verlassen.
Und dann noch: es war viel zu laut. Bisher hatte ich noch nie bei einer Lesebühne Ohrstöpsel benutzt. Bisher.

Genug genörgelt. Denn der Rest war mal wieder sehr unterhaltsam und spaßig. Texte, die ich zwar fast alle kannte, die ich aber auch alle mochte. Biene Emma war dazu auch noch ein Highlight. Dazu dann der Spaß, das Live-Painting von Artur Fast und die grandiosen Kommentare von „Stadionsprecher“ Torsten Sträter. Es war spät, aber toll.

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Eine tolle Location, eine tolle Lesebühne und ein wirklich schöner Abend. Jetzt müssen wir nur noch die Sommerpause überstehen und dann heißt es wieder: L! M! B! N!

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Kategorien: Mixtape (uncategorized) | Hinterlasse einen Kommentar

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