Ich esse was, was ich nicht kenn‘ (April 2011)

Schon im März entdeckte ich, was ich im April ausprobieren wollte. Die Kassiererin lächelte und meinte „endlich mal jemand, der mutig ist!“ und ich war noch ein bisschen mehr in den Laden verliebt als vorher schon. Im März war ich in Köln und war dort in einer Art „Ess-Kultur“-Laden mit Ölen, Kräutern, Schüssel und Schalen und allem, was mir mein Herz höher schlagen ließ. Dazu war der Laden selbst so wunderschön, dass ich ihn wirklich kaum verlassen wollte.

Und dort fand ich mein Glück und meine nächste Mutprobe. In Form von: Schokolade!

Natürlich ist es nicht schnöde einfache Milchschokolade. Es soll ja was besonderes sein. Ich bin da ja eh gern auch mal ausprobierfreudig und liebe zum Beispiel Chili-Kirsch-Schokolade. Lavendel-Limette hingegen ist nicht so mein Fall. In diesem Kölner Geschäft aber fand ich Mitzi Blue. Das ist Bio-Fairtrade-Schokolade, die es in verschiedensten Sorten gibt. Und passend zur Saison wählte ich die Sorte „Ostertraum“. Die schaut so aus:

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Nichts für Heuschnupfengeplagte. Die Blütenmischung besteht aus Apfelminze, Kamille, Ringelblume, Kornblume, Lavendel, Quendel, Sonnenblumen und Rosenblüten. Die Schokolade soll nicht gekaut werden, sondern einem auf der Zunge zergehen. Und dann schmeckt man wirklich eine Menge. Natürlich muss man Kräuter mögen, sonst ist das nichts. Aber dann nimmt man das Aroma auf, erst riecht es einfach nur sehr nach Heu, aber dann kommt ein bisschen Lavendel durch, dann mal wieder der frische Geschmack der Minze.

Ein bisschen unangenehm dabei ist wohl noch, dass man das ganze trockene Blütenkräutergerümpel ja auch unterschlucken muss. Das kann durchaus ein bisschen im Hals kratzen. Aber man gewöhnt sich daran. Ganz sicher keine Alltags-Schokolade, die man einfach aus Gier oder Frust oder Unterzuckerung essen sollte. Eher aus Lust an etwas außergewöhnlichem. Und wer seinen Freunden auch was zutraut und wer noch Leute ohne Allergien kennt: das ist bestimmt ein super Geschenk!

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Kategorien: Entdeckt & Gesehen, Mixtape (uncategorized) | Schlagwörter: | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Ich esse was, was ich nicht kenn‘ (April 2011)

  1. ann

    Ich wollte gerade schon fragen in welche Wiese denn das Stück Schoki gefallen ist. 😉
    Und „Blütenkräutergerümpel“ ist ein bezauberndes Wort. 😉

  2. Pingback: Too much information » Guten Morgen

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